Endometriose? Nein, danke!

Endometriose? Nein, danke!

Posts mit dem Label Lagebericht werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

38 Wochen sind um...


posted by Sandra on ,

No comments

... und ich habe hier schon lange nicht mehr geschrieben. Irgendwie weiß ich gar nicht recht warum. 

Ihr Lieben,


Einige Zeit ging es mir richtig, richtig gut. Ich kam gut mit mir klar. Die Schmerzen hielten sich in Grenzen und ich dachte, dass das genau das ist, was ich wollte und... und ich wurde schlampig. Zwar halte ich mich an "glutenfrei, vegan, zuckerfrei, industriefrei" aber ich fand große Freude an neuen, wunderbaren Kuchenrezepten... und an kleinen Sünden. Ich gönnte mir sogar ab und an Sojaprodukte welche ich aufgrund der Phytoöstrogene tunlichst meiden sollte. Dann hörte ich mit Yoga auf und nun... es war einfach too much. 

Seit einigen Wochen geht es mir wieder nicht so gut. Neben den schlimmen Mittelschmerzen traten auch andere Schmerzen auf, die ich einfach nicht zuordnen kann, die mich aber teilweise richtig fertig machen. 

Da ist zum Beispiel dieser Schmerz hinter den linken Rippenbögen, unterhalb des linken Schulterblattes, im Bereich der Taille und auch in der linken Leistengegend. Diese Schmerzen sind jeden Tag da, bei jedem Schritt. Keine Ahnung, was das ist... aber ich wüsste auch nicht, wen ich fragen könnte. 

Und vorher?


War vorher alles gut? 

Ja, ich hatte tatsächlich in Erinnerung, dass es mir sofort super ging als ich mit meiner Endo-Diät begonnen hatte. Aber zum Glück habe ich alles aufgeschrieben und gerade festgestellt, dass das nicht wahr ist. Meine Erinnerung hat mir einen Streich gespielt. Es ging mir gar nicht sofort gut sondern es war ein Prozess. Und natürlich stecke ich auch jetzt noch in diesem Prozess!


Was wurde besser?


  • Meine Hormone sind zwar manchmal ziemlich aus dem Häuschen aber seit einiger Zeit geht es mir hormonell recht gut. Ich fühle mich mehr ausgeglichen, meine Libido ist wieder mal da und so konnte ich auch eine weitere positive Sache feststellen:
  • Ich habe keine Schmerzen beim Sex! Es fühlte sich die letzten Male gut an. Ich fühlte mich gut dabei und konnte es viel mehr genießen als noch vor Monaten.
  • Mein Gewicht hat sich im Moment bei 60 kg eingependelt. Zwar kann ich mich manchmal noch nicht recht damit identifizieren, dass ich tatsächlich schlank bin und ich denke auch, dass mein Körper noch einiges umstellen muss aber generell geht es mir gut damit.
  • Meine Haut wird immer besser. Ich habe weniger Pickel, weniger Cellulite und die trockenen Stellen meiner Haut in den Armbeugen, zum Beispiel, sind ja auch schon vor Monaten verschwunden.
  • Mein Stuhlgang ist in den letzten Wochen besser geworden. Vor allem als ich begonnen habe zum Frühstück Porridge zu essen und keine Smoothies mehr. Was ich davon halten soll, das weiß ich noch nicht recht...
  • Das Bauchgrummeln und die schlimmen Blähungen sind weniger geworden.
  • Ich schlafe meist sehr gut und außerdem durch



  • An manchen Tagen ging es mir in letzter Zeit wirklich sehr sehr schlecht. Ich habe oft überlegt, ob ich operieren gehen soll. Aber ich habe auch viel dazu gelernt. Da es mir im Moment, was meinen Unterleib betrifft, sehr gut geht, kann ich sagen, dass ich wieder Mut gefasst habe. Ich weiß heute, dass noch ein langer Weg vor mir liegt, dass ich bei weitem noch zu wenig weiß über die Endometriose im Allgemeinen und überhaupt über alle Zusammenhänge, über mich, über die Heilkraft meines Körpers, über die möglichen Unterstützungen, über Affirmation, über Bewegung, Heilpflanzen usw. Aber ich will das schaffen. Ich will keine Scheuklappen tragen, also, wenn ich fühle, dass ich eine Operation brauche dann werde ich das machen, aber im Moment bin ich wieder überzeugt, dass ich meinen Weg so weitergehe. 

    Liebe Grüße,
    Sandra

     

Was wurde aus meinem perfekten Zyklus?


posted by Sandra on , , ,

No comments

Hallo ihr Lieben,


So schnell kann es gehen. Mein perfekter, nahezu schmerzfreier Zyklus entwickelte sich doch noch ganz anders als erhofft. 3 Tage vor meiner Menstruation hatte ich Unterleibsschmerzen, Darmbeschwerden (Durchfall, Schmerzen beim Stuhlgang) und ja, auch wieder Probleme mit PMS. Ich fühlte mich unausgeglichen, war leicht gereizt, unzufrieden, fühlte mich unwohl in meiner Haut usw. 

Und wie kam es nun dazu?

Ich weiß es nicht!

Aber ich werde es herausfinden, in der Zukunft. 

Als endlich meine Menstruation einsetzte, war ich nur mehr froh. Irgendwie ist es jedes Mal ein Aufatmen, dass sich mein Körper auf diese Weise reinigt. Ich fühle mich stets als würde sich eine Art Druck lösen, als würde alles im Fluss sein. Zwar hatte ich mit Einsetzen der Menstruation noch immer Unterleibsschmerzen aber weniger als die Tage davor. 

Trotzdem machte mich dieser Rückschlag natürlich traurig und gestern ging es mir mental einfach schlecht. Ich verfiel ein bisschen in Selbstmitleid, fühlte mich schlecht und hatte keine Hoffnung, dass diese Schmerzen jemals wieder dauerhaft verschwinden. Ja, ich sehnte mich sogar nach den Wechseljahren und das mit meinen 29 Jahren. 

Aus Frust habe ich mich heute auch ziemlich unvernünftig verhalten was meine Ernährung betrifft: Frühstücksbrötchen mit Butter und Reissirup (Zwar alles vegan und glutenfrei aber zum Frühstück?), später einen Florentiner (zwar glutenfrei aber mit Zucker und Schokolade - omg, sooo lecker!), einen veganen Maki-Sushi-Teller bei Akakiko und einen ganzen Liter Reis-Cocosmilch mit Kakao. 

Jetzt habe ich mich aber wieder halbwegs im Griff. :D 

Auf meinem Unterleib liegt eine Rizinusölpackung und eine Wärmeflasche und ich werde mich nun definitiv wieder besser ernähren. Gerade jetzt gedeiht alles perfekt im Garten: Zucchini, Buschbohnen, Salat, Erbsen, Radieschen, Tomaten, Gurken usw. Und dann sind da noch die Pilze aus deim Wald und die Kräuter von der Wiese. Herz, was willst du mehr?! ;)

Ganz liebe Grüße,
Sandra

Woche 23


posted by Sandra on , , , ,

No comments

Hallo ihr Lieben,


es ist vermutlich wirklich so, dass man der Welt lieber sagt, wie schlecht es einem geht als wie gut es einem geht. Deshalb habe ich in den letzten 2 Wochen fast ein bisschen auf meinen Blog vergessen. ;)

Immer wieder Menstruation - Eisprung; Eisprung - Menstruation ;)

Meine letzte Menstruation war ja bekanntlich absolut schmerzfrei. Ich war total locker und mir ging es nur gut. Auch danach war alles super, bis der Eisprung nahte. Um diese Zeit (Zyklustag 12, 13 und 14) hatte ich jeweils in den frühen Morgenstunden ein paar Stunden in denen ich wach im Bett lag und von Unterleibskrämpfen geplagt wurde. Einmal hatte ich auch dieses Ziehen in den Rücken und bis ins linke Knie. Am Tag war alles in Ordnung und seit dieses Tagen geht es mir wieder sehr gut. 

Heute ist mein 25. Zyklustag und es geht mir super. Ich war zwar gestern ein bisschen gereizt (PMS lässt grüßen!) aber fühle mich grundsätzlich gut und habe keine Beschwerden. 

Woran das alles liegt kann ich nicht einmal sagen. Vielleicht am absoluten Verzicht auf Gluten? Vielleicht an der Leber- und Gallenblasenreinigung? An der natürlichen Progesteroncreme? Oder an einem Zusammenspiel aller Faktoren? 

Libido

Zum ersten Mal seit fast 6 Monaten hatte ich um den Eisprung herum wieder Lust auf Sex. Das war tatsächlich ein kleines Wunder für mich. Und diese Tatsache schiebe ich ganz klar auf meine Leber- und Gallenblasenreinigung. 

Ich fühlte mich gut und wir hatten schönen Sex; trotz Endometriose und meiner generellen Unlust in den letzten Monaten.

Ernährung und Bewegung

Ich schaffe es im Moment öfter eine Runde mit dem Rad zu fahren und es tut wirklich immer sehr gut. Manchmal, wenn die Endo ein bisschen zwickt und ich mich in den Sattel schwinge, vergesse ich dieses Zwicken und es verschwindet, bis ich wieder daheim bin. Mein neuester Wunsch ist ein Rennrad aber der wird wohl noch lange unerfüllt bleiben da diese Teile leider sehr teuer sind, für mich unerschwinglich.

In den letzten Wochen war ich so angetan von der Tatsache, dass ich mein Universalmehl selbst mischen kann und ich dann weiß, dass es tatsächlich frei von sämtlichen Getreidesorten ist, dass ich wirklich viele herkömmliche Gerichte nachgekocht habe auf die ich in den letzten Monaten verzichten musste. Es gab Marillenknödel und Käsespätzle (mit veganem Käse versteht sich ;), Pizza und Nudeln. Alles schmeckte wie früher und ich glaub in dem Moment in dem ich vor meinem Teller saß und dieser wundervolle Geschmack sich in meinem Mund entfaltete, war ich der glücklichste Mensch auf Erden.

Das hatte aber auch den Nachteil, dass ich weniger Salate aß und generell mein Rohkostanteil auf etwa 40% rutschte. Auch meine Verdauung wurde schlechter und der Anteil an Fetten stieg natürlich auch, da ich viel Nüsse und Palmfett zum Kochen brauchte. Nun, ich muss hier einfach wieder einen Mittelweg finden. Es ist so schon schwierig genug, alles verwehren mag ich mir deshalb nicht. Aber Salate müssen wieder mehr Anteil an meiner Ernährung bekommen.

Und sonst?

Gestern stand meine zweite Leber- und Gallenblasenreinigung am Programm. Es ging mir dabei viel besser als beim ersten Mal. Ich trank auch nur 4 Liter Apfelsaft an den Tagen vor der eigentlichen Reinigung und alles hat funktioniert. Mir wurde diesmal weder schlecht noch bekam ich Bauchkrämpfe. Und ich habe wieder über 270 Steine ausgeschieden. Einfach unglaublich! 

Und ein paar motivierende Sätze möchte ich euch hierlassen. Ich werde sie noch auf meinen Spiegel ins Badezimmer schreiben.

           Ich bin gut so wie ich bin.
Ich muss nichts erreichen.
Ich bin unabhängig von der Meinung anderer,
weil ich mich wertschätze und lieb habe.

Es ist wichtig, dass das jede Frau da draußen und jeder Mann weiß!

In dem Sinn: ganz liebe Grüße,
Sandra

20 Wochen sind um...


posted by Sandra on , , ,

No comments

hallo ihr lieben,


20 wochen sind schon wirklich eine lange zeit. irgendwie. irgendwie auch gar nicht. in den letzten 20 wochen habe ich aber wirklich jede menge dazu gelernt. immer wieder und jeden tag. aber bevor ich hier noch zu philosophisch werde ein paar updates.

meine letzte menstruation?


war einfach genial! ja wirklich! ich hatte zwar vor meiner letzten mens, wie schon kurz berichtet, etwas zu tun mit pms problemen und ja, auch eine art unwohlsein im unterleib aber es war ganz okay. und dann meine mens... ein traum. keine schmerzen. nicht zu beginn, nicht am zweiten zyklustag, gar nichts. woran mag das liegen? an meinem strikten weizenverzicht gepaart mit ausdauersport und der "freien menstruation"? vielleicht... auf jeden fall ist es super. 

es fühlt sich gut an. ich fühle mich gut und deshalb hatte ich auch keine bedenken meine erste leber- und gallenblasenreinigung am 3. tag der mens durchzuführen. und heute geht es mir noch besser. ich habe sehr gut geschlafen und bin tobe mich heute total aus was experimente in der küche betrifft :) 

meine ernährung und bewegung


wie gesagt habe ich im letzten zyklus wirklich sehr strikt auf weizen verzichtet. und doch schlich sich an einem tag etwas weizen ein und ich dachte wirklich nicht daran. einmal war es die eistüte im veganen eissalon in wien. die war so lecker und ich vergaß einfach, dass die aus weizen sein könnte. am gleichen abend bekam ich gleich blähungen und ich fühlte mich nicht wohl, bekam meinen unterleib unangenehm zu spüren und war nicht gut drauf. kann das von so wenig weizen kommen? 

egal, ich verzichtete ja sonst darauf, was mich manchmal sehr, sehr traurig machte da ich so gerne richtig leckere, fluffige brote oder semmeln essen würde oder einfach nur nudeln. was vermisse ich meine nudeln... und da wäre noch mein lieblingsgericht: LASAGNE! wie ein leben ohne lasagne leben?

doch heute war alles anders. ich recherchierte und fand diese großartige homepage: Pures Genießen

diese sandra hat schon sehr viel wissen bezüglich glutenfreier ernährung zusammengetragen. aber sie hat auch selbst schon viel experimentiert und somit sehr viele tipps und tricks auf lager um gerichte zu machen von denen ich mich gedanklich (weil einfach leichter) schon verabschiedet habe, wie eben nudeln. 

was soll ich sagen... ich habe heute nudeln gemacht. mit buchweizen, kartoffelstärke, flohsamen, pfeilwurzelmehl und ein paar weiteren zutaten. und ja, was waren wirklich nudeln. der teig war elastisch und die nudeln später nur lecker. 

auch mache ich im moment gerne sport. ich gehe radfahren. zwar die letzten tage nicht weil das wetter nicht passt aber sonst schau ich, dass ich jeden zweiten tag unterwegs bin. es macht wirklich spaß und es geht mir total gut dabei. das vegane essen zahlt sich auch sporttechnisch aus. ich bin belastbarer und meine erholungsphase hat sich sehr verkürzt.

und sonst...


sonst ist das mein erster versuch einen ganzen text einfach ohne großbuchstaben zu schreiben, also konsequente kleinschreibung. eine interessante erfahrung. die vegane gesellschaft spricht sich ja auch für konsequente kleinschreibung aus. ich weiß noch nicht wohin mich das führt aber es wird sich weisen.

ganz liebe grüße,
Sandra ;)

Meine 1. Leber- und Gallenblasenreinigung


posted by Sandra on , , ,

No comments

Hallo ihr Lieben,


heute möchte ich euch von meiner ersten Leber- und Gallenblasenreinigung berichten. Zuerst aber ein paar Fakten über das Warum und Weshalb.

Leber- und Gallenblasenreinigung nach Andreas Moritz


Bei Andreas Moritz handelt es sich um einen Heilkundler mit Ayurveda Ausbildung. Da er selbst schon als Kind und Jugendlicher unter diversen Krankheiten litt, fing er früh an sich mit Gesundheit, Gesundwerden usw. zu beschäftigen. Von ihm stammt die Anleitung zur Leber- und Gallenblasenreinigung an die ich mich hielt. Eine weitere bekannte Reinigung die perfekt funktioniert stammt von Hulda Clark.

Die Leber ist ein sehr komplexes Organ und kommt in seiner Komplexität gleich nach dem Gehirn. Sie ist dafür verwantwortlich, sämtliche aufgenommene Nährstoffe umzuwandeln, zu verarbeiten, aufrechtzuerhalten usw. Die Leber ist aber auch zur Reinigung unseres Körpers da, indem sie zum Beispiel Hormone neutralisiert. Es ist ihre Aufgabe, unseren Körper zu entgiften, damit aufgenommene "Schadstoffe" unseren Körper nicht gefährden. Die Abfallprodukte werden über die Gallengänge ausgeschieden.

Sind diese Gallengänge verstopft, lagern sich überall im Körper Giftstoffe, Schlacken etc. ab. Die Leber kann nicht mehr so, wie sie eigentlich soll und will. Es entstehen Krankheitssymtome.

Unsere Leber von angesammelten Steinen zu befreien, hilft unserem Körper wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Die Leber kann wieder besser arbeiten!

Symptome für Gallensteine können sein
(ich werde mich auch endometrioserelevante Symtome einschränken)

  • Verdauungsstörungen
  • Diarrhö
  • Blähungen
  • Entzündungen
  • Depression
  • sexuelle Probleme
  • Hormonstörungen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Klimakteriumsbeschwerden
  • Über- oder Untergewicht
  • starke Schulter- und Rückenschmerzen
  • Gelenkbeschwerden
  • chronische Müdigkeit
  • kalte Hände und Füße
  • Haarverlust und stark fettendes Haar
  • Schlafstörungen
  • Hitze- und Kältewallungen

Erfahrungsbericht

Ich habe mich für diese Sache entschieden weil ich neugierig war. :) 
Vor etwa einem Jahr habe ich mich aufgrund der ständigen Darmprobleme schon einmal ein bisschen mit der Darmreinigung beschäftigt, ließ mich jedoch durch Worte wie "Einlauf" abschrecken. 

Als ich erstmal von diesem Buch las und mir viele positive Erfahrungsberichte durchlas, war ich überzeugt davon. Also ab ins Geschäft, ab in die Apotheke (ja, schon wieder :D ). Ich kaufte folgende Dinge:

  • 6 Liter Bio Apfelsaft (naturtrüb)
  • 3 Bio Grapefruits
  • Bio Olivenöl (kaltgepresst)
  • Irregator (für Einläufe)
  • Bittersalz

Ich habe also an 6 aufeinander folgenden Tagen jeweils einen Liter Apfelsaft getrunken. Wichtig ist auch, dass man sich in dieser Zeit vegan ernährt und auf gebackene, frittierte, gebratene Nahrung verzichtet. 

Am 6. Tag soll man bis 14:00 Uhr den Apfelsaft trinken und ab dann nichts mehr essen. Außerdem: sich einen Einlauf machen (oder am besten mehrere) oder man geht zur Colon-Hydro-Therapie. Ich ging nirgendwo hin sonder verschanzte mich im Bad. Da ich noch nie einen Einlauf hatte, war ich natürlich aufgeregt und hatte Angst etwas falsch zu machen oder davor, dass es ekelig wird. Aber nichts dergleichen war der Fall. 

Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten gings recht zügig voran und mein Darm war bald ohne Schmerzen oder einem ekeligen Malheur gereinigt.

Danach gabs um 18:00 Uhr das erste Glas Wasser mit Bittersalz und das war so richtig ekelhaft. Um 20:00 Uhr folgte das zweite Glas. Und um 22:00 Uhr steht man vor dem Bett, kippt sich 120ml Olivelöl mit 180ml  frisch gepressten Grapefruitsaft runter und legt sich sofort hin, mit erhöhtem Oberkörper.

Mir wurde recht bald ziemlich übel. Obwohl ich schon sehr müde war, konnte ich dann kaum schlafen sonder duselte so vor mich hin. Später gesellten sich zur Übelkeit noch schöne Krämpfe im Oberbauch aber irgendwann schlief ich dann doch ein...

Die Nacht war nicht schön aber ich rief mir die Worte von Andreas Moritz in Erinnerung, dass diese Reinigung der Leber und Gallenblase ein ziemlich Kraftakt für den Körper ist. Andere Menschen lassen sich die Gallenblase am OP Tisch entfernen. Durch diese Methode hat man quasi eine "natürliche" OP, die der Körper ganz selbst macht.

Um 06:00 Uhr war Tagwache. Wieder ein Glas  Bittersalzwasser und dann ab in den Stall zu den Tieren. Es ging mir recht gut. Meine Gedärme waren ruhig, ich war nicht sehr müde, alles war okay. Spätestens hier kamen aber auch Zweifel ob es vielleicht doch nur Humbug ist?! Schließlich schied ich noch keine Steine aus...

Doch dann ging es auch schon los. :D Es war kaum zu glauben aber ich saß am Klo und schied Gallensteine aus. Die ploppten ins WC und schwammen an der Oberfläche. Der Größte war cirka 3x2cm, gefolgt von vielen kleineren in unterschiedlichen Größen, bis hin zu ganz kleinen. Natürlich musste ich sie, fürs Protokoll, überschlagsmäßig zählen und bin bis jetzt bei über 230 Stück.

Dazwischen gab es um 08:00 Uhr das letzte Glas Bittersalzwasser. Ich war so unglaublich froh das vierte und LETZTE Glas getrunken zu haben.

Und jetzt?

Mir gehts soweit gut. Mittlerweile bin ich schon ziemlich müde und wenn sich die Rennerei aufs Klo endlich einstellt, werde ich vermutlich auch ein bisschen schlafen. 

Ich bin irgendwie stolz auf mich und meinen Körper, dass wir so interessante Sachen miteinander erleben. Ich sehe das einfach als einen Schritt in Richtung Heilung. Die Leber- und Gallenblasenreinigung an sich hat keine heilende Wirkung aber sie hilft den Organen ihre Funktionen wieder besser auzuführen und das heilt natürlich.

Leider war es nicht meine letzte Reinigung dergleichen denn wenn man einmal damit begonnen hat, sollte man auch dranbleiben bis man keine Steine mehr ausscheidet. Denn in der Leber rücken immer wieder Steine von hinten nach. Ich schätze mal, dass mir noch 5 solche Zyklen bevorstehen aber hey, was macht man nicht alles?!? ;) 

Außerdem bin ich schon sehr gespannt ob ich sonst irgendwelche Veränderungen an meinem Körper wahrnehmen werden. 


Ganz liebe Grüße von der Sofafront,
Sandra


130 Tage oder 18 Wochen


posted by Sandra on , ,

1 comment

Hallo ihr Lieben,


Ich habe wieder einige Dinge zu berichten. Eigentlich wollte ich mich zum Tag 100 meiner neuen Ernährung, meiner neuen Einstellung bezüglich meiner Endometriose, mal ein bisschen mehr freuen als sonst aber anscheinend habe ich das versäumt und heute sind es schon 130 Tage. :)

Es geht mir im Moment gut. Zyklustag 21 und es geht mir gut! Ich kann es kaum glauben. Nach diesen frühmorgendlichen Schmerzen am Zyklustag 11 und 12 (glaube ich wars), dachte ich mir schon "Oookay, das kann heiter werden!" Aber seither geht es mir gut. Mal zwickt es dort ein bisschen, mal da, aber nicht diese Krämpfe, keine schlimmen Schmerzen und auch psychisch bin ich gut drauf. Kein Tief! Kein Garstigsein meinem Freund gegenüber! Perfekt!

Aber warum das jetzt und warum jetzt?

Nahrungsergänzungsmittel, Mineralien, Ölpackungen, Entschlackungsbäder & Co


Irgendwie war ich an einem Punkt, an den ich nicht kommen wollte. Ich war wieder mal verzweifelt, hatte Schmerzen und Existenzängste. Da gibt es diese Endometriose, meine Endometriose und mich. Uns gibt es im Moment nur im Doppelpack aber wir möchten uns irgendwann einmal trennen, wenn wir uns nicht mehr brauchen. 

Ich nahm also wieder einmal das Buch von Dian Shepperson Mills zur Hand und las mir viele Feedbacks ihrer Patientinnen durch, las mir einige ihrer Ratschläge durch und kam zu dem Enschluss, dass vielleicht auch mein Körper über Jahre hinweg Mängel erlitt. Vielleicht braucht auch mein Körper als Initialzündung in Richtung Heilung einen kleinen Kick. Das war nicht leicht für mich, mir das einzugestehen und ist es jetzt noch nicht aber ich stehe dazu. Ich nahm also 100 Euro aus meiner Bargeld-Schatulle und ging zur Apotheke. 

Nachhause kam ich mit folgenden Dingen im Gepäck:

  • Rizinusöl (200ml) für Rizinusölpackungen jeden zweiten Tag
  • Natriumcarbonat (also 250g Speisesoda) für Entschlackungsbäder 1 bis 2 Mal pro Woche
  • Multivitamin- und Mineralienpräparat 
  • Natürliches Vitamin C
  • Nachtkerzenöl-Kapseln
  • Natürliche Progesteroncreme nach Dr. Lee
Und dabei ist die Liste noch nicht vollständig und die 100 Euro waren auch zu wenig. Aber so sieht es bis jetzt aus und ich weiß wirklich nicht, warum es mir gerade so gut geht im Vergleich zu den Vormonaten aber wenn es von den eben genannten Dingen kommt dann soll es mir Recht sein. :)

Ich möchte euch in ein paar Sätzen erklären, warum ich gerade diese Mittel zu mir nehme.

Rizinusölpackungen
Bereits Dr. Christiane Northrup schreibt in ihrem Buch "Frauenkörper, Frauenweisheit" (das ich jeder Frau wirklich ans Herz legen möchte), von der heilenden Kraft des Rizinusöls, welches sie PMS Patientinnen wie auch Endometriose Patientinnen rädt.

Rizinusöl stimuliert die Leber so wie alle anderen Organe (Lymphe, Darm etc.) die mit der Eliminierung toxischer Stoffe zu tun haben. Weiters werden Entzündungen und Schmerzen reduziert, Verklebungen gelöst, Schädigungen geheilt. Das ist nur ein kleiner, endometrioserelevanter, Auszug. 

Man nimmt einfach ein Baumwolltuch, legt es 4fach zusammen, begießt es mit dem Rizinusöl und platziert das Ganze unterhalb des Nabels bis übers Schambein. Dann einfach eine Lage Frischhaltefolie rund um den Körper wickeln, eine Wärmeflasche befüllen, einen angenehmen Platz am Sofa suchen, eine gute Serie einschalten, (sichs also gemütlich machen) und die Packungen mindestens eine Stunde oben lassen und entspannen. :)

200 ml haben mich etwa € 18,- gekostet.

Natriumcarbonat
Das ist schlicht und einfach Speisesoda. 1 bis 2 Vollbäder pro Woche oder ein tägliches Fußbad am Morgen helfen dem Körper zu entsäuern/entschlacken. Natriumcarbonat ist stark basisch und unsere Körper leider oft zu sauer. Im Endeffekt gleicht es dieses Ungleichgewicht aus.

250g kosten um die € 2,50.

Multivitamin- und Mineralienpräparat
Deshalb, weil unser Immunsystem einen Kick benötigt. Unsere Lebensmittel werden sehr häufig auf ausgewaschenen, überlasteten Böden angebaut und bekommen nicht mehr die Nährstoffe, die sie bräuchten. Das wirkt sich dann auch auf unsere Gesundheit aus denn schließlich essen wir dieses Nahrungsmittel.

Ein Körper funktioniert wirklich lange, trotz Mängel. Aber irgendwann geht es nicht mehr. Ein gutes Vitaminpräparat enthält weder Weizen, noch Milch, Hefe oder Zucker. Überschüssige Vitamine scheidet der Körper wieder aus. 

Gerade zu Beginn einer Ernährungsumstellung aufgrund der Endometriose raten einige Spezialistinnen zu Nahrungsergänzungsmitteln (siehe auch Dian Shepperson Mills und Christiane Northrup). 

Gekostet hat mich ein solches Präparat € 30,- (90 Kapseln).

Natürliches Vitamin C
Wird aus natürlichen Pflanzen gewonnen wie zum Beispiel aus Acerola oder Sanddorn. Es handelt sich dann um kein synthetisches Vitamin aus dem Labor. Der Körper kann es unmittelbar aufnehmen. 

Vitamin C unterstützt das Immunsystem und hilft sogar Schwermetalle aus dem Körper zu leiten. Außerdem braucht es unser Körper um Antikörper zu bilden und es reduziert Schmerzen. 

Kostet zwischen € 15,- und € 30,-

Nachtkerzenöl  Kapseln
enthalten wie auch Fischöl Kapseln, wertvolle Fettsäuren. Wirkt sich auch positiv auf das Immunsystem aus und hilft Prostaglandine zu regulieren. Diese Gewebshormone sind entscheidend am Entstehen von Schmerzen und Entzündungen beteiligt. 

Natürliche Progesteroncreme nach Dr. Lee
Ein möglicher Ansatz, warum Endometriose entstehen kann, ist die Östrogendominanz. Vielleicht auch als Folge von der Pilleneinnahmen? Auf jeden Fall aber wurde beobachtet, dass Cremen mit natürlichem Progesteron aus der Yamswurzel, sich sehr positiv auf Frauen mit Endometriose auswirken. Es wird nicht nur bei Endo verwendet sondern auch mei PMS und Wechseljahrbeschwerden. 

Ich trage hierbei ein bisschen Creme, in der Größe einer Erbse auf die Haut auf, einmal am Tag ab Zyklustag 15. Wie ich diese weiterhin verwenden will, darüber muss ich mich noch schlau machen. Aber derzeit sieht es so aus. 

Natürliches Progesteron wird in anderen Ländern (England, USA) zur Endobekämpfung verwendet. Bei uns schlägt es kaum ein Arzt vor. Es hilft nicht nur sehr vielen Frauen, dass sie schmerzfrei leben können sondern ich habe auch schon Berichte gelesen von Frauen, die ihre Endo damit geheilt haben und/oder endlich schwanger wurden und ein gesundes Kind zur Welt brachten. 

Die Creme habe ich mir bei meiner Apotheke mischen lassen. Sie ist rezeptpflichtig aber einige Apotheken mixen sie wenn man das Rezept vorbei bringt. Gekostet haben 100ml € 27,-


Ich sollte mal einen eigenen Post darüber machen...

Was fehlt noch?

In Zukunft möchte ich mir auch noch Magnesium besorgen. Das hört sich alles ziemlich viel an aber wenn es hilft dann ist es okay. Drei Monate muss ich es versuchen und ich werde natürlich berichten. ;)

Auch bin ich gespannt ob sich meine Verdauung verändert. Das funktioniert alles eher unregelmäßig und die Konsistenz gefällt mir irgendwie auch nicht. Naja... mal sehen wie das weitergeht.

Zusammenfassend...


... kann ich sagen, dass es mir im Moment wirklich gut geht. Zum Glück! Darüber freue ich mich so richtig und über das neu gefundene Wissen der "Freien Menstruation". Schon mal davon gehört? Dazu gibt es bald einen Beitrag.

Ganz liebe Grüße,
Sandra

16 Wochen


posted by Sandra on , , ,

No comments

Hallo ihr Lieben


16 Wochen sind um. Jetzt musste ich mal schnell nachrechnen und fand heraus, dass ich vor 3 Monaten und 12 Tagen, also sagen wir, 3,5 Monate, meinen Kampf gegen die Endometriose begonnen habe. Das hört sich irgendwie nach einem kurzen Zeitraum an und ich werde teilweise schon ungeduldig... 3,5 Monate... in dieser Zeit kann man wohl kaum Berge versetzen. Geduld, Geduld!

Befinden und Libido


Mir geht es gut! Meine Mens habe ich überstanden. Sie dauerte eigentlich bloß 4 Tage. Einen Tag nachher hatte ich noch leichte Schmierblutungen aber das wars auch schon. Meine Libido ist kurz nach der Mens am stärksten ausgeprägt. Das ist eigentlich recht interessant. Überhaupt sehe ich die Libido als einen starken Parameter für die Gesundheit und das Wohlbefinden eines Menschen. Wenn alles im Lot ist, kann man Kraft und Gedanken an Sex "verschwenden" (Natürlich ist Sex keine Verschwendung;) aber sobald der Körper Defizite erleidet, krank ist, schwach, nicht ausgeruht oder einfach voller Sorge, hat man keinen Sinn für Sex. 

Vor meiner Endometriose war meine Libido um den Eisprung herum, also etwa in der Mitte des Zyklus, am stärksten. Das macht auch Sinn im gebärfähigen Alter denn schließlich sagt der Körper "Hey, ich bin bereit für Nachwuchs!". Aber seit meiner Endometriose habe ich in der Zyklusmitte ja Schmerzen und somit auch keine Lust. Meine Hormone gerieten außer Balance. Ich bin gespannt, wie das weitergeht aber so viel steht fest, für mich ist meine Libido ein ganz klares Signal für das Maß der Gesundheit meines Körpers.

Und dann war es zu spät - rückblickende Reue?


Ich habe mir noch einmal Gedanken gemacht über meine überaus schmerzhafte Menstruation. Das traf mich wirklich wie ein Hammerschlag. In einem der letzten Beiträge schrieb ich über meine Schmerzen und, dass ich keine Ahnung hätte, warum diese auftraten. Jetzt im Nachhinein gesehen, habe ich einen Verdacht. Eine gewisse Bestätigung werde ich nie bekommen aber doch will ich beichten:

Weizen oder Gluten!?!

Ja, ich bin mir sicher!  Etwa 2 Wochen vor meiner Mens war ich in Wien. Meine Ernährung wurde durcheinander gebracht. Ich aß sogar Brot. Gewöhnliches Industriebrot, bestimmt 10 Scheiben. Wieder daheim dachte ich mir "Hach, so ein kleines Stückchen Kuchen..." und weg wars... und dann noch die 3 frischen Weckerl (Kornspitz) und mein Nussstrudel! Der Nussstrudel! Oh nein.. ich kann nicht daran denken. Über 500 g Weizenmehl und den größten Teil vom Strudel aß ich allein und kurz vor meiner Mens.

Also... so schlimm? Es ging mir ja gut, beim Essen... und danach? 

Ich weiß nicht, wie andere Frauen das handhaben. Ich habe ein schlechtes Gewissen und bereue meine "Fehltritte", bin mir aber noch nicht sicher, ob der Weizen das Problem ist oder Gluten an sich. 

Im Buch "Endometriosis - A Key to Healing through Nutrition" von Dian Mills geht nicht klar hervor, ob sie generell zu einer glutenfreien Ernährung rät oder nur zu Weizenverzicht. Es ist aber auf jeden Fall so, dass jede Frau individuell behandelt wird und doch über 80 % der Endopatientinnen von einer drastischen Verbesserung der Schmerzen sprechen, wenn sie auf Weizen und alle daraus bestehenden Produkte, verzichten.

Kann dann Gluten überhaupt ein Auslöser von Schmerzen sein oder ist es ein anderer Bestandteil des Weizen? Dian Mills schreibt auch über die den hochgezüchteten Weizen der mit dem Weizen von vor 70 Jahren kaum mehr etwas gemeinsam hat. 

Weiters berichtet sie über eine Zusammenkunft von 10 Frauen mit Endometriose. Sie alle verzichteten seit einiger Zeit auf Weizen und bestätigten die positiven Auswirkungen auf deren Gesundheit. Bei diesem Treffen wurde veganes Essen aufgetischt, es schmuggelte sich jedoch Weizen darunter, woraufhin 8 von 10 Frauen Endometriosebeschwerden bekamen. Zufall? Wohl eher nicht. 

Und ja, ich gestehe, ich sog dieses kleinen, feinen Bericht nur so auf denn das würde ja heißen, dass ich Dinkel essen könnte, oder Roggen oder Hafer oder oder oder... Getreide fehlt mir manchmal schon sehr, was meine oben gebeichteten essentechnischen Ausrutscher nur zu gut zeigen. 

ABER: Ich werde es versuchen! Dieser Zyklus wird komplett ohne Weizen aber mit ein bisschen Roggen oder Dinkel  gelebt. Ein Selbstversuch sozusagen!

Und sonst?


Mein Hochleistungsmixer wird in den nächsten Tagen oder Wochen hoffentlich endlich bei mir eintrudeln! Ich freue mich schon irre darauf und werde hier dann auch berichten von meinem Schätzchen. 

Bis jetzt mixe ich meine Smoothies oder Desserts mit einem ganz gewöhnlichen Standmixer aber ich bin damit überhaupt nicht zufrieden. Viele Nahrungsmittel mixt er gar nicht, es sind außerdem immer noch Stückchen zu spüren (auch nach über 5 Minuten des mixens) und ich habe ständig Angst, dass ich ihn umbringe :D 

Ja... und deshalb investierte ich bisschen Papier (also Geld) und bekomme dafür ein technisches Gerät das meine Nahrungsmittel für mich so aufbereitet, dass mein Körper alles perfekt aufnehmen kann. 

Das wars aber jetzt.

Ganz liebe Grüße,
Sandra

Methode Wildwuchs


posted by Sandra on ,

No comments

Hallo ihr Lieben,


nachdem es mir gestern und auch heute so schlecht ging, habe ich mir heute am Vormittag endlich einmal Zeit genommen die "Methode Wildwuchs" zu testen.

Es ist eine Methode, seine eigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren und zwar durch innere Bilder, durch Gespräche mit seinem eigenen Körper. Kurz nach meiner Endometriose-Diagnose habe ich mir das Buch gekauft und konnte zuerst nicht wirklich viel damit anfangen. Meine Schmerzen waren auch noch nicht soo schlimm. Doch heute war der richtige Tag, damit anzufangen.

Ich machte es mir draußen gemütlich, was gleich ein Fehler war, da ich trotz Kopfhörer ständig die Vögel zwitschern hörte. Irgendwie brachte mich das immer aus dem Konzept. 

Dann also begann meine meditative Reise zu meinem Herzen. Es ging um einen Dialog mit meiner Herzensblume. Ich wollte mir die Blüte von Löwenzahn vorstellen aber manchmal funkte ein Veilchen dazwischen. Leider klappte es auch weiter nicht so gut... eine Diskussion fand nicht statt aber diese, meine Herzensblume, stand vor mir und nahm ein Blatt, wie eine Hand und strich über meinen Kopf. Das fühlte sich total gut an, als wollte sie mich trösten. Leider waren das die einzigen Bilder, die tatsächlich einfach so erschienen.

In der zweiten Reise ging es zum Ort des Problems, der Krankheit. Ich war also nun in meinem Körper, bei meiner Gebärmutter und meinen Eierstöcken. Leider konnte ich mich auch hier nicht so wirklich darauf einlassen. Ich denke, ich wollte zu viel bestimmen und mein Unterbewusstsein war somit von meinem Alltagsbewusstsein überstimmt. Doch ein Bild sah ich genau, es war eine rote, blutende Gebärmutter, aber ich hatte keine Scheu, sie zu umarmen. Sie war viel größer als ich und warm und weich... 

Ich werde diese Reisen auf jeden Fall wieder machen. Es war wirklich interessant und vielleicht kann ich mich mit der Zeit auch besser darauf einlassen. 

Ja, das wollte ich heute auch nicht hier niederschreiben. 

Das Wetter war heute so schön und ich hatte den Großteil vom Tag einfach nur Schmerzen und nein, das war gar nicht das Schlimmste. Ich frage mich einfach, warum die Schmerzen während der Mens im Grunde immer schlimmer werden. Das ist nicht fair und ich bin wütend. 

Es sind immer ein paar Schritte nach vor und ein paar Schritte zurück. :(

Ganz liebe Grüße,
Sandra

Heilige Sch***


posted by Sandra on

No comments

Hallo ihr Lieben,


und sorry für die Überschrift aber anders kann ich das nicht ausdrücken. Gestern hatte ich vom Morgen weg Schmerzen im Unterleib. Da ich mit meiner Mens gerechnet habe, schaltete ich einfach einen Gang zurück und versuchte mich etwas abzulenken.

Am Nachmittag aber wurde es heftig. Ich musste ständig stehenbleiben weil ich so heftige Krämpfe hatte. Meine Luft blieb weg und ich dachte nur "Sandra, du musst atmen! Atme tief ein und aus." Das half dann auch, zumindest bis zur nächsten Attacke. 

Am Abend dann wurde es noch "besser". Ich bekam Schüttelfrost und mir war so schweinekalt; nichts konnte mich wärmen. Meine Haut war super empfindlich, mein Unterleib schmerzte, ich fror und fühlte mich, als würde ich eine Grippe ausbaden. Mir fiel irgendwie nicht groß eine Gegenmaßnahme ein, außer eine Wärmeflasche. 

Um 21:30 Uhr ging es dann ab ins Bett, wo ich weiter fror und auf tiefen Schlaf hoffte. Der weilte dann nicht lange. Um 02:00 Uhr stand ich mal auf aufs WC, meine Mens war da! Ich befüllte meine Wärmeflasche neu, wechselte mein Nachthemd, da es von Schweiß ganz feucht war, und wartete auf den Schlaf. Und wartete, und wartete... viel Zeit verstrich. Viel Zeit zum Nachdenken.

Das war wirklich, wirklich schlimm. Und ich fragte mich, warum es diesmal so schlimm ist?!? Keine Ahnung... 

Heute bin auch fertig. Mir tut alles weh, besonders im Bauchraum und Unterleib... als hätte ich einen furchtbaren Muskelkater. Harnlassen und Stuhlgang funktioniert auch nur unter Schmerzen. Und außerdem macht mein Gedärme ständig komische Geräusche. Es rumpelt ganz schön in mir. 

Also, ja, ich muss das einfach dokumentieren hier. 

Ganz liebe Grüße,
Sandra

15 Wochen


posted by Sandra on ,

No comments

Hallo ihr Lieben,


Heute hat die Sonne gescheint. Den ganzen Tag! Am Morgen ging ich gleich barfuß in meinen Birkenstock in den Stall und überhaupt war ich den ganzen Tag barfuß unterwegs, sodass ich am Abend mit einer Bürste meine Füße gründlichst reinigen musste :)

 Meditation und die Methode Wildwuchs


Aktuell ist der 30. Zyklustag. Ich bin schon gespannt auf die nächste Mens. Die letzten Tage waren recht durchwachsen. An einem Tag habe ich mich mit der Wärmeflasche unter der Decke verkrochen und das über Stunden. Da hatte ich wirklich schlimme Krämpfe. Tabletten wollte ich aber nicht nehmen und so suchte ich mir auf youtube eine feine Meditation. 
Das war eine großartige Erfahrung! Ich habe das noch nie so via www gemacht aber es war wirklich sehr angenehm. Zum Glück sagte die nette Stimme bereits zu Beginn, dass ich ruhig schlafen kann, denn mein Unterbewusstsein würde trotzdem alles mitbekommen. Und so schlief ich auch immer wieder ein. An eine total schöne Situation erinnere ich mich allerdings sehr gerne.  Ich "sah" plötzlich einen wunderschönen, goldenen Phönix. Es fühlte sich gut an, ermutigend irgendwie. 

Am nächsten Tag nahm ich gleich mein Buch, Selbstheilung bei Endometriose, von Angelika Koppe, zur Hand. Ich habe es verlinkt, falls es euch interessiert. Bis jetzt kam ich nicht dazu die Methode Wildwuchs zu probieren aber ich werde es diese Tage nachholen und dann berichten. Ich denke, ich bin jetzt bereit für diese Art der Selbstheilung. 

Meine Beziehung


In den letzten Wochen denke ich wieder viel über die Beziehung zwischen mir und meinem Partner nach. Er liest hier mit und viermutlich bin ich deshalb recht befangen und vermeide das Thema eher bzw. umschreibe es. Aber eigentlich möchte ich auch darüber offen schreiben und deshalb, mein Liebster, bitte hier nicht mehr weiterlesen wenn du ein wenig Schonungslosigkeit in Moment schlecht verträgst.

Ich möchte auch deshalb über meine Beziehung schreiben weil ich denke, dass diese auch wichtig ist bezüglich meiner Endometriose. Also, meine Beziehung macht mir im Moment sehr zu schaffen. Das ist nicht erst jetzt so, sondern eigentlich schon seit Jahren, seit der Erkrankung von T. Ich will dem Ganzen gar keinen Namen geben denn nach einem Ärztemarathon, Antibiotika im Dauereinsatz, vielen anderen Medikamenten, diversen vagen Diagnosen und Fehldiagnosen, Untersuchungen usw. wird es irgendwie langsam besser, mit weiteren Rückschlägen natürlich. Aber so viel sei gesagt, es handelt sich um den Magen- Darmtrakt. 

Wir konnten uns oft lange Zeit nicht sehen. Wir konnte auch lange, also wirklich lange Zeiträume, keinen Sex haben. Wir konnten über lange Zeiträume kaum etwas unternehmen als Paar. Auf der einen Seite hat es uns näher zusammen gerückt aber auf der anderen Seite frage ich mich jetzt, ob es uns nicht auch entzweit hat. 

Dann erkrankte ich an Endometriose und irgendwie verlagerte sich meine Aufmerksamkeit auf meine Erkrankung und weg von seiner. Ich möchte mich auch nicht mehr so mit seiner Erkrankung beschäftgen weil ich meine ganze Energie für mich brauche, für meine Heilung. Wie passt das zusammen? Zwei "kranke" Menschen. Es ist oft so belastend wenn ich wieder und immer wieder die gleichen Dinge über seine Krankheit höre und wie schlecht es ihm heute geht. Selbst wenn ich zuhören wollten würde, ich kann es nicht weil es mich so runterzieht und mich auslaugt und das schon seit Jahren. 

Wir führen eine "Fernbeziehung" uns sehen uns durchschnittlich alle 2 Wochen, mal häufiger, mal weniger häufig. Ich frage mich manchmal, ob ich das noch länger aushalte.

Natürlich haben wir auch schöne Zeiten und es ist schön, wenn ich neben ihm einschlafen kann und wenn wir gemeinsam etwas unternehmen können usw. Aber diese Gedanken sind manchmal furchtbar. Und ja, ich bin der Meinung, dass meine Hormone teilweise daran beteiligt sind und alles oft so schlimm erscheinen lassen... Nun... es ist wirklich nicht leicht. Ich fühle mich, als würden wir feststecken und ich hätte so gerne auch mal Rückhalt und er bemüht sich auch immer total aber da hab ich dann schleches Gewissen weil er ja auch nicht gesund ist. 

Auf jeden Fall ist meine Beziehung leider nicht so rosig und ich hoffe, dass es wieder besser wird oder ich damit besser umgehen kann sodass es nicht so belastend ist.

Nachtrag:
Was ich noch sagen wollte ist, dass ich sehr sehr schlecht damit umgehen kann wie er mit seiner Krankheit umgeht. Manchmal macht mich das richtig wütend und ich frage mich, warum er sich so unvernünftig verhält. Als Beispiel möchte ich seine Ernährung erwähnen. Er verzichtet zwar sehr sehr strikt auf Fruktose, nicht aber auf "Laktose", obwohl er an beiden Intoleranzen leidet. Trotz Laktoseintoleranz isst er weiterhin recht viel laktosefreien Käse. Mein Verständnis geht da irgendwie verloren weil ich folgende Dinge nicht einsehen kann. 
  • Wie kann ein laktoseintoleranter Mensch weiterhin Milchprodukte zu sich nehmen obwohl der Körper sich dagegen schon wehrt durch eine Allergie.
  • Warum kann man der Gesundheit wegen nicht komplett auf tierische Produkte verzichten zumal es viele hunderte wissenschaftliche Studien gibt die genau belegen, dass erwachsene Individuen keine tierischen Produkte zu sich nehmen sollten. Stichwort: Zivilisationskrankheiten! 
  • Warum ist das so eine schwierige Umstellung, diese Produkte  wegzulassen? 
Ich weiß nicht, wie andere Menschen in meiner oder seiner Situation reagieren würden aber mich kotzt das an. Wenn man schon jahrelang krank ist, ständig und immer wieder, mit schlimmen Rückschlägen und ohne, dass jemals ein medizinisches Produkt einen bahnbrechenden Erfolg brachte, bitte warum hält man doch so sehr an der Schulmedizin fest? Warum versucht man nicht das Naheliegenste zu optimieren: Die Ernährung! 

Fruktoseintoleranz ist ein vorübergehender Zustand, der sich bei vielen Menschen durch optimale Ernährung wieder verbesserte, nein, heilen ließ. Aber anstatt diese Therapie zu suchen, lieber weiter Käse essen, billig, praktisch, überall verfügbar und sooo lecker...

Lieber T., wenn du das doch gelesen hast: Das sind meine Gedanken! Danke!

Ernährung und Bewegung


Von beiden habe ich reichlich! ;)
Ich bin viel draußen, überall ist Arbeit, wo man nur hinsieht. Meine Ernährung ist auch gut. Diese Woche habe ich mir wieder einmal eine süße Kleinigkeit gegönnt, einen selbstgemachten "Nussstrudel", vegan aber mit Gluten. Oh Mann... der war so so lecker! Unglaublich einfach! :) 

Ansonsten bin ich weiter vegan unterwegs, versuche möglichst viel Abwechslung in meine Ernährung zu bringen und komme immer mehr drauf, wie wichtig es ist, eigenes Gemüse und eigenes Obst anzubauen, sich mit der Fruchtbarkeit des Bodens für die Pflanzen zu beschäftigen um ein Optimum für die Pflanze und somit für uns zu schaffen. Auch Wildkräuter landen jeden Tag auf unserem Tisch, im Smoothie und im Salat.

Und ja, endlich habe ich mich getraut Brennesseln in meinen Smoothie zu geben und das schmeckt so lecker. Die schmecken ganz zart und nicht bitter. Eine tolle Pflanze.

Und sonst...


habe ich mir wieder einmal Gedanken über Nährstoffmängel gemacht. Ich weiß ja nicht wie es in meinem Körper derzeit aussieht aber ich bin mir mittlerweile sicher, dass:

  1. Nährstoffmängel schwerwiegende Folgen haben können.
  2. Nährstoffmängel nicht unbedingt mittels Präparaten ausgeglichen werden können.
  3. Wildkräuter alle Nährstoffe beinhalten, die unser Körper braucht und zwar bereits in der verfügbaren Form.
  4. Endometriose häufig mit Nährstoffmängeln einhergeht.

Ich bin häufig versucht Nährstoffe aus der Apotheke zu kaufen und einzunehmen weil bei Krämpfen Magnesium anscheinend super ist und generell die B-Vitamine bei Endometriose Linderung bringen können usw. ABER zum Glück habe ich 

A.) Kein Geld um Apotheken zu finanzieren.

und viel wichtiger ist, dass

B.) Wildkräuter vor meiner Haustüre wachsen und ich von deren Wirksamkeit absolut überzeugt bin. :)

Außerdem, uns das will ich zum Abschluss noch einmal hier geschrieben sehen, kann ich mich nicht mehr an meinen letzten Schnupfen, Husten oder an Halsschmerzen oder Fieber erinnern. Das liegt Jahre zurück. Ja, ich würde meine Endo gegen eine Grippe tauschen *gg aber hey, so ein Leben ohne Schnupfen und dergleichen ist auch toll. Und das zeigt mir, dass mein Körper vielleicht gar nicht so krasse Mängel hat. Vielleicht bin ich gar nicht so sehr aus dem Lot. 

Alles wird gut!

Ganz liebe Grüße,
Sandra 





14 Wochen


posted by Sandra on , , , ,

2 comments

Hallo ihr Lieben,


in den letzten Wochen war ich wirklich nachlässig, was das Bloggen betrifft. Das hat aber einen ganz einfach Grund: Schönes Wetter! Es gab so viel Arbeit draußen. Die Saat wollte endlich in die Erde.

Nun, heute regnet es und ich nehme mir Zeit um hier wieder mal mein Befinden zu teilen.

Mir geht es so mittelprächtig. Seit Zyklustag 15 habe ich wieder jeden Tag irgendwelche Beschwerden. Mal Untereibskrämpfe über Stunden, mal ein Stechen in der Leistengegend oder wie seit fast 2 Tagen große Schmerzen unterhalb des linken Hüftknochen sodass ich meine Muskeln nicht mehr benutzen kann; schwierig beim Stiegensteigen oder ähnlichen Bewegungen. ;) Leider konnte ich mir noch nicht zusammenreimen, woher das kommt. Ich hatte es aber auch 2 Tage im letzten Zyklus. Total komisch...

Ich hatte diesen Zyklus (stehe jetzt bei Zyklustag 23) noch keinen ganzen Tag dabei an dem ich durchgehend Schmerzen hatte. Das werte ich mal als gutes Zeichen. 

Trotzdem gibt es einige Dinge zu erläutern:

Progesteron und mein Befinden


Viele Frauen, die an PMS oder Endometriose leiden oder zum Beispiel an Brustkrebs erkrankten, weisen eine Östrogendominanz auf. Das heißt, dass dieses Hormon im Körper die absolute Vorherrschaft hat. Östrogen ist prinzipiell super aber es muss im Gleichgewicht sein mit vielen anderen Hormonen, die unser Leben mitbestimmen. Eines dieser anderen Hormone, welches durch eine Östrogendominanz einen Mangel erleidet, ist Progesteron! 

Ein Progesteronmangel bringt eine Vielzahl von Beschwerden, die ich hier nicht aufzählen werde. Ich lasse euch den link hier, falls ihr euch mehr für das Thema interessiert:  Progesteronmangel

Außerdem möchte ich euch einen Absatz aus dem oben eingefügten link hierlassen, der sich mit Endometriose beschäftigt:

       
     Eine Behandlung mit natürlichem Progesteron ist häufig erfolgreicher als die Behandlung mit der Pille. Eine Operation wird dann in vielen Fällen unnötig. (Eva Marbach, Östrogendominanz)

Mittlerweile habe ich schon von einigen Frauen gelesen, die durch Progesteronsalben ihre Endometriose heilen konnten oder auch beschwerdefrei leben konnten! Hierbei ist zu beachten, dass es sich um Salben mit natürlichem Progesteron handelt, das aus der Yams-Wurzel hergestellt wird. Künstlich hergestelltes Progesteron, das Gestagen genannt wird, hat auf keinen Fall die gleiche Wirkung wie natürliches Progesteron.

Da habe ich mich natürlich gefragt, warum ich davon bis jetzt nichts gehört habe? Warum haben mir meine Ärzte nie vorgeschlagen eine einfache Progesteroncreme zu benutzen?

Ich habe für mich entschieden, dass ich vorerst keine Creme benutzen werde. Vielleicht ist mein Leidensdruck noch nicht so groß? Vielleicht übertrifft ihn aber auch einfach mein Stolz *lach*. Ich möchte mit meiner Endometriose eingentlich ohne Apotheke verhandeln. Wie es nächsten Monat aussieht, das weiß ich natürlich nicht aber im Moment bleibe ich mal bei meinen bisherigen Änderungen und vertraue darauf, so gut es geht. 


Zyklustee


Damit werde ich mal ein bisschen an meinen Hormonen rumbasteln. Seit über einer Woche pflücke ich mir täglich ein paar Himbeerblätter, Brennesselblätter und Frauenmantelblätter und bereite mir einen Tee zu den ich 3 mal täglich trinke. Himbeerblätter und Frauenmantel enthalten Phytoprogesteron.


Meine Stimmung ist teilweise beängstigend



Das deutet mit Sicherheit darauf hin, dass mein Hormonhaushalt durcheinander ist. Die beiden ersten Zykluswochen sind jedes Mal super, was meine Stimmung und Psyche betrifft. Es geht mir gut, ich fühle mich wohl in meiner Haut, ich mag andere Menschen um mich haben und bin voller Elan. Doch dann ändert sich das irgendwie. Ich beginne zu zweifeln, zu hadern und entwickle pessimistische Gedanken. Meine Psyche ist labil und ich bin nur sehr schwer motivierbar.

Diese Tatsache liest sich vielleicht seltsam aber es ist wirklich belastend. Ich rege mich dann über Kleinigkeiten auf, grüble viel über die Vergangenheit und fühle mich nicht gut. 

Ich weiß auch nicht so recht, wie ich da rauskomme... Vielleicht doch die Progesteroncreme? ;) Abwarten und Tee trinken? 

Und natürlich denke ich in dieser Zeit vermehrt an die Möglichkeit einer Operation nach...

Ernährung und Bewegung


Die spielt natürlich noch immer eine tragende Rolle. Meine Ernährung habe ich ein bisschen verändert und besser auf meine Bedürfnisse angepasst. Ich ernähre mich jetzt quasi nach dem "Raw-till-4" Prinzip und esse somit Rohkost am Morgen, zu Mittag, dazwischen und bis 16:00 Uhr am Nachmittag - in etwa. Danach gibt es fast jeden Tag was Gekochtes. Zum Beispiel: Polenta-Pizza, Reispfanne, Wok-Gemüse, Kartoffelsalat usw. 

Meine Ernährung ist rein pflanzlich und es geht mir irgendwie besser seitdem ich wieder etwas Warmes zu mir nehme. Mir fehlte nicht nur das Kochen einer warmen Mahlzeit sondern auch der Geschmack von Reis und Kartoffeln. Außerdem ist es wirklich schwierig und manchmal auch gefährlich, sich bei uns im Norden zur Gänze durch Rohkost zu ernähren und Mangelernährung möchte ich wirklich ausschließen weshalb ich einen Kompromis gefunden habe.

Yoga habe ich sträflich vernachlässigt und auch ein schlechtes Gewissen deshalb. Heute wars zwar wieder einmal so weit aber durch meine lädierte Hüfte ging das kaum und war somit nur eine kurze Freude. 

Ansonsten bin ich viel draußen unterwegs und genieße die Sonne und die Bewegung bei der Arbeit in der frischen Luft.

Wie lange dauert das noch?


Manchmal frage ich mich, wie lange das noch dauert, dass es mir endlich, endlich besser geht?! Dass ich endlich wieder gesund bin?! Ich kann es nicht sagen. 

Immer wieder frage ich mich, ob es reine Utopie ist, mir eine gänzliche Heilung meiner Endometriose vorzustellen und doch muss ich es einfach versuchen! Ich will wissen, was ich erreichen kann mit diesem holistischen Ansatz.

Und ich muss mir immer vor Augen führen, dass "erst" 14 Wochen vergangen sind. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut! Außerdem kann ich Kleinigkeiten erkennen, die auf eine Besserung schließen lassen.

Wenn Krebs durch die Umstellung der Ernährung auf rein pflanzliche Kost geheilt werden kann, warum dann nicht Endometriose? Im Prinzip ist es doch auch bloß ein Zellwachstum am falschen Fleck!

Ganz liebe Grüße,
Sandra

Lage: 11 Wochen


posted by Sandra on , ,

No comments

Hallo ihr Lieben,


Ich habe es im Moment nicht so leicht mit meinem Körper und meiner Endometriose. Meine Beschwerden sind wieder seit über 2 Wochen stets vorhanden, mal mehr, mal weniger.

Meine 2. Menstruation seit Ernährungsumstellung


Mein Zyklus dauerte wieder elends lange. Es waren 33 Tage! Vor der Mens hatte ich ständig Beschwerden, mal Krämpfe, mal Stechen, mal Unwohlsein, dazu kam eine unglaubliche Gereiztheit, eine depressive Verstimmung, generelle Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Libidoverlust, Zukunftsängste, usw. Liest sich ja stark nach PMS,... aber gut, das sind nun einmal meine Symptome, einen exakten, medizinischen Begriff brauche ich eigentlich nicht. Endometriose genügt mir ;) 

Wer nicht lesen will, wie meine Menstruation aussieht, der sollte den nächsten  Absatz überspringen ;) 

Meine Menstruation ist wieder sehr stark mit dunkelrotem Blut und von der Konsistenz her recht dickflüssig mit richtigen Blutstöcken. Auch von der Menge her ist es viel Blut, zumindest mehr als vor einem Jahr oder so. Deshalb schließe ich daraus, dass mein Körper jede Menge Giftstoffe nach außen treibt. Die Menstruation ist ja auch eine Hilfe des weiblichen Körpers, sich einiger Schadstoffe zu entledigen weshalb Frauen, die sich schon länger auf pflanzlicher Basis ernähren, eine viel schwächere, kürzere und kaum wahrnehmbare Mens haben im Gegensatz zu omnivoren Frauen. Vielleicht sollte ich darüber mal einen eigenen Eintrag schreiben...

Ich bin schon gespannt wie lange sie dauert und ob ich dann endlich wieder mal für ein paar Tage gänzlich beschwerdefrei sein werde?!

Ernährung und Bewegung


Auf dem Sektor tat sich nicht so viel. Ich habe einigen Versuchungen getrotzt, wurde vor einigen durch meinen Freund bewahrt und habe somit sehr in der letzten Woche sehr gut gegessen; mit einem hohen Anteil pflanzlicher Rohkost. Am Abend habe ich mir ein paar Mal Kartoffelsalat gekocht oder Brokkoli oder einmal sogar glutenfreie Nudeln, welche von der Konsistenz her ein Reinfall waren. 

Auch mit meinem sportlichen Programm habe ich in der letzten Woche etwas nachgelassen. Einerseits war das Wetter so schön, dass ich lieber draußen gearbeitet habe, andererseits fühlte ich mich manchmal einfach nicht gut genug um mich sportlich zu betätigen. Leider! 

Und sonst?


Was mir auffiel war, dass ich wieder häufiger Blähungen hatte und das war richtig unangenehm und auch teilweise schmerzhaft. Außerdem hatte ich an einigen Tagen seltsamen Schleim im Hals. Vielleicht auch eine Entgiftungsreaktion? Oder hat es mit dem Löwenzahn in meinen Grünen Smoothies zu tun, da Löwenzahn schleimlösend wirkt? 
An einigen Tagen hatte ich auch schmerzende Gelenke, wie damals vor meinen Operationen an den Sprunggelenken. Auch eine Reaktion meines Körpers, der da sagt "Ja, jetzt tut sich was!" Oder sagt er eher "Mach mal langsamer!" ??? 

Auf jeden Fall war ich manchmal ziemlich bedrückt in letzter Zeit. Alles kam mir schwierig vor und unfair. Auch meine Träume waren sehr intensiv, mein Schlaf war tief und sehr entspannend. 

Manchmal weiß ich nicht, ob das der richtige Weg ist aber ich spüre im Prinzip, dass es im Moment das ist, was ich selbst tun kann. Es ist schwierig und es tut auch öfter weh aber ich gebe nicht auf. Ich will wieder gesund werden und beschwerdefrei leben können!

Ganz liebe Grüße,
Sandra

Endometriose...

Endometriose betrifft viele Millionen Frauen auf dieser Welt und wird noch immer nicht richtig verstanden. Eine OP oder eine Hormontherapie? Das kann doch nicht alles sein!? Was, wenn mein Körper bereits alles in sich trägt, das ihn selbst heilt? Wie unterstütze ich ihn dabei? Das ist mein Selbstversuch im Hinblick auf meine Endometriose und ich bin voller Mut und Zuversicht und Neugierde, wie es weitergeht...
Powered by Blogger.

Dieses Blog durchsuchen