Endometriose? Nein, danke!

Endometriose? Nein, danke!

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Gabel statt Skalpell


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Hallo ihr Lieben,


heute stelle ich euch einen super Film rein: Gabel statt Skalpell. Wer ihn noch nicht kennt, bitte ansehen. 

Im Film geht es um eine pflanzenbasierte Ernährung und wie wir davon profitieren können. Diverse Vorreiter (Dr. McDougall, Dr. Campbell, Dr. Esselstyn etc) kommen zu Wort, ihre Studien werden erklärt und es werden Menschen begleitet, die unter Zivilisationserkrankungen leiden. Hier werden nicht nur handfeste Beweise geliefert, wie eine pflanzenbasierte Ernährung unsere Körper heilt, es wird auch aufgezeigt wie der Staat unsere Körper systematisch krank macht. 




Ganz liebe Grüße,
Sandra

Zucker macht süchtig und krank


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Hallo ihr Lieben,

Kennt ihr das auch, dieses Verlangen nach Süßem? Nach Zucker? Nach einer leckeren Torte oder einem Stück Schokolade? Wisst ihr, dass dieses Verlangen daher kommt, weil euer Körper süchtig danach ist? Das kann doch nicht sein, oder etwa doch?

Zucker, darunter versteht man eigentlich alles, das süß ist. Denkt einmal an Bananen, Datteln, einen Apfel, Beeren, Schokolade, Marmelade, Energy drinks, Cocktails usw. Jeder Mensch weiß, dass diese Nahrungsmittel einen gemeinsamen Nenner haben: Zucker! Doch die einen gelten als gesund für den Körper und die anderen nicht. Warum also ist das so?
 

Wie war das mit den Kohlenhydraten?

Wenn man von Zucker spricht, muss man eigentlich von Kohlenhydraten sprechen und diese sind natürlich nicht per se schädlich. Ganz im Gegenteil, der Körper braucht Kohlenhydrate als Energielieferant. Im folgenden werde ich einen Überblick über Kohlenhydrate geben um ein besseres Verständnis zu schaffen. 

Es gibt Monosaccharide (Einfachzucker) und Disaccharide (Zweifachzucker).

Zu den Monosacchariden, die direkt ins Blut aufgenommen werden können, zählen:
  • Glukose (Traubenzucker)
  • Fruktose (Fruchtzucker)
  • Galaktose (Schleimzucker)
Disaccharide bestehen aus zwei Monosacchariden und werden durch Verdauungsenzyme zuerst in Monosaccharide gespalten um verarbeitet zu werden. Es gibt folgende Disaccharide:

  • Saccharose (Haushaltszucker; Glukose + Fruktose)
  • Laktose (Milchzucker; Glukose + Galaktose)
  • Maltose (Malzzucker; Glukose + Glukose)
Weiters gibt es noch Oligosaccharide, die aus 3 bis 10 Monosacchariden bestehen und die Polysaccharide, die aus über 10 Monosacchariden bestehen. 

Verdauliche Oligosaccharide und Polysaccharide werden auch einfach wieder in Monosaccharide aufgespalten und gelangen so ins Blut. Unverdauliche Oligo- und Polysaccharide (Ballaststoffe) hingegen, gelangen in den Dickdarm und werden dort entweder durch Bakterien abgebaut oder aber einfach ausgeschieden. 

Oligosaccharide
  • Raffinose (aus Galaktose, Glukose, Fruktose) ist unverdaulich
  • Stachyose (aus Fruktose, Glukose, Galaktose) ist unverdaulich
  • Oligofruktose (aus Fruktose) ist unverdaulich
  • Maltodextrin (aus Glukose) ist verdaulich
Polysaccharide
  • Stärke (aus Glukose) ist verdaulich
  • Glykogen (aus Glukose) ist verdaulich
  • Inulin (aus Fruktose) ist unverdaulich
Ja, okay, vielleicht ist das etwas kompliziert wegen der ganzen "-sacchariden" und "-osen" aber das schadet nicht um zu verdeutlichen, auf was ich eigentlich hinaus wollte --> Die Vielfalt an "Zuckern" und welche man nun meiden soll und welche man essen soll und muss. 

Zucker? Nein, danke! Gesehen bei: http://de.dawanda.com/search?q=cozy

 

Zucker ist nicht gleich Zucker

Vielen Menschen ist absolut nicht bewusst, dass auch Stärke ein Zucker ist. Wie man oben sehen kann, ist Stärke ein Polysaccharid, welches zum Beispiel in Getreide oder Kartoffen enthalten ist. Aber Kartoffeln und Brot oder Gebäck, schmecken im Grunde gar nicht süß. Probiert einfach mal aus, einen Bissen Kartoffeln oder eine Semmel lange zu kauen. Durch Enzyme im Mund werden die langkettigen Zuckermoleküle aufgespalten und man schmeckt die Süße. Und deshalb ist es auch ganz okay, wenn man mal Kartoffel ist oder Brot (in Maßen ->Gluten!).

Zucker in Obst ist auch okay. Wir wissen ja alle, dass Obstessen gesund ist und süß ist es auch, weshalb wir es oft lieber essen als Gemüse. Fruchtzucker ist absolut natürlich und gesund. Hier möchte ich auch loswerden, dass eine Fruktoseintoleranz, an der ja schätzungsweise 30 % der Bevölkerung leider, kein Zustand für immer sein muss. Irgendetwas im Körper wurde aus dem Gleichgewicht gebracht und eine Fruktoseintoleranz hat sich ausgeprägt. Durch eine Ernährungsumstellung, Hilfe von Spezialisten, Stärkung des Immunsystems usw. kann man das wieder in den Griff bekommen.

Traubenzucker hat heute nichts mehr mit der Traube zu tun. Oder zumindest nicht mehr viel. Der weiße Traubenzucker wird industriell hergestellt und kann vom Körper sehr rasch in Energie verwandelt werden weil er ein Einfachzucker ist. Dass die Energie aber genau so schnell wieder verfliegt, ist auch nichts Neues.

Zucker = Sucht

Die Wissenschaft hat schon lange herausgefunden, dass es sich mit Verlangen nach Zucker verhält wie mit dem Verlangen nach Alkohol oder nach anderen Drogen. Das heißt im Klartext, dass sich beim Gedanken an Schokolade, genau die selben Areale im Gehirn melden, als bei anderen Süchtigen (zum Beispiel Alkoholiker). Es ist das Belohnungszentrum im Gehirn, das uns sagt "Ja, iss Schokolade, du willst es! Danach wird es dir soo viel besser gehen!" Das kennt doch jeder ;)

Zucker, um Menschen von Lebensmitteln abhängig zu machen aber auch, um den Geschmack zu verbessern, findet sich jedoch auch ganz unverhofft in Lebensmitteln. 
  • Viele Frühstücksmüslis enthalten bis zu 40% Zucker
  • Ein Glas Marmelade enthält oft bis zu 75% Zucker 
  • 17 Stück Würfelzucker sind in einem halben Liter Orangensaft
  • Und bis zu 51 Stück Würfel enthält ein Liter Eistee
  • und dann gibts natürlich noch Zucker in Wurst, Joghurts, Kinderriegeln, light-Produkten, usw.

Zucker und Endometriose

Jetzt möchte ich nun wirklich auf den Punkt kommen und den Zusammenhang von Zucker und Endometriose bringen. Nicole v. Hoerschelmann schreibt dazu auf ihrer Homepage folgendes:

"Wenn Sie häufig Zucker bzw. viele Süßigkeiten essen - und da gehörte ich auch dazu, dann sollten Sie sich bewusst machen, dass Zucker ein Vitamin-Räuber und Stressfaktor für Ihren Organismus darstellt. Reduzieren Sie Ihren Zuckerkonsum schrittweise. Auch ich hatte die Befürchtung, nicht auf Schokolade und Gummibärchen verzichten zu können. Doch ich fühlte mich während der Ernährungsumstellung gut und war leistungsfähiger als zuvor, und auch meine Stimmung verbesserte sich, so dass ich keine "Nervennahrung" benötigte." (HOERSCHELMANN, 2013, http://www.nicolevonhoerschelmann.de )
Im Moment möchte und kann ich hier nichts hinzufügen.

Zusammenfassend will ich noch einmal erwähnen, dass Zucker nicht gleich Zucker ist und es eine große Vielfalt gibt. Geht einmal in euch und fragt euch, ob ihr euren Körper weiterhin mit industriellen Nahrungsmitteln füttern wollt mit all dieses schädlichen Inhaltsstoffen oder, ob ihr mal einen Schirtt zurück macht und euch auf natürliche Lebensmittel einlässt und diese natürlich genießt. Euer Körper ist ein Wunderwerk und sollte auch genauso behandelt werden.

Ich verzichte seit letzter Woche auf Zucker und wenn ich Heißhunger auf Süßes verspüre, dann hol ich mir eine Banane oder ein paar Datteln. So lecker! :) 

Andere Alternativen können sein: Stevia, Reissirup, Honig

Weiterführende Literatur:


Nahrungsmittel, die zu vermeiden sind!


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Hallo ihr Lieben,

wie ihr vielleicht schon durch diverse Quellen gehört/gelesen habt, oder vielleicht habt ihr auch selbst schon die Erfahrung gemacht, gibt es Lebensmittel, die man bei Endometriose meiden soll. Im Grunde, sind es nicht nur bestimmte Lebensmittel, viel mehr ist es eine ganze Reihe davon, die bei genauerer Betrachtung, nicht nur von Frauen mit Endometriose gemieden werden sollten. 

Das Wort "Lebensmittel", soll Mittel, also Nahrung und Flüssigkeit, beschreiben, die Leben ermöglichen. Ein ganzer Kreislauf muss davon leben. Lebensmittel halten uns am Leben und sind dafür verantwortlich, wie gut oder schlecht es unserem Körper geht. 
Obwohl ich den Vergleich mit Maschinen und Menschen überhaupt nicht mag, ist es für viele Personen einleuchtend wenn man erklärt, dass ein Diesel-Motor auch keinen Benzin verträgt und umgekehrt. 

Viele Frauen haben schon Erfahrungen gemacht mit der positiven Auswirkung einer idealen Ernährung. Diese reichen von einer Linderung der Schmerzen, bis über absolute Schmerzlosigkeit und Heilung. 

Für die bessere Verständnis habe ich hier noch einen kurzen Absatz über das Schmerzempfinden und Entzündungsgeschehen im Körper und wie Ernährung dafür verantwortlich ist. 

Schmerzempfinden und Entzündungsgeschehen: 
"Das Fettsäurespektrum unserer Nahrung beeinflusst die Entstehung des Schmerzes, genauso wie bestimmte Wirkstoffe im Kaffee. Schmerz und Entzündungsgeschehen sind im Körper über Prostaglandine geregelt. Schmerzen und auch Entzündungen werden maßgeblich durch diese beeinflusst. Prostaglandine der Serie 1 wirken antientzündlich und schmerzstillend, Prostaglandine der Serie 2 wirken entzündlich und schmerzsensibilisierend. Jeder Ansatz zur Bekämpfung von Schmerz und Entzündung muss also dafür sorgen, dass mehr Serie-1-Prostaglandine als Serie-2-Prostaglandine entstehen. Hier gibt es Parallelen zur medikamentösen Therapie, bei der die Wirkung von COX2- Hemmern auf die Endometriose untersucht/genutzt wird." (KAISER, 2008, 56)


Im Folgenden möchte ich hier nur kurz jene 10 Lebensmittelgruppen erwähnen, die man vermeiden soll um Heilung zu erfahren. In weiteren Beiträgen werde ich mich dann noch genauer mit den einzelnen Gruppen beschäftigen.

  1. Zucker in jeder Form! Damit ist nicht nur der raffinierte, weiße Zucker gemeint sondern auch künstliche Zucker (Saccharin, Aspartam usw.) und natürlicher Zucker wie Honig. Und wenn man mal überlegt, worin sich  überall Zucker versteckt: Süßigkeiten, Kuchen, Schokolade, Getränke... 
  2. Gluten. Sämtliche Getreidearten (Weizen, Roggen, Dinkel, Hafer etc.) enthalten Gluten. Gluten ist Klebereiweiß und wie der Name schon sagt, klebt es. Es klebt in unserem Körper, in unserem Gedärmen und ist unglaublich beschwerlich zu verarbeiten. Außerdem enthält Getreide Phytinsäure, die Endometrioseschmerzen verschlimmern können.
  3. Die Sojabohne und alle aus ihr produzierten Produkte. Diese Thematik ist für mich, als Veganerin die viel Sojaprodukte gegessen hat, noch sehr neu aber unglaublich wichtig. Es geht hier wieder um die Phytinsäure und um Phytp-"Östrogene", also pflanzliche Hormone. Denkt man an all die leckeren Sojaprodukte: Tofu, Sojamilch, Sojajoghurt, Seidentofu, Sojagranulat, Sojawurst usw.
  4. Koffein -  Jaja... Kaffee ist zwar ein Muntermacher und gehört für viele Menschen als Genussmittel zum Alltag, jedoch in großen Mengen Mengen getrunken, wurden erhöhte Östrogenspiegel gefunden. Doch Koffein ist ja nicht nur im Kaffee sondern auch in verschiedenen Tees.
  5. Alkohol. Wir wissen alle, dass Alkohol für die Leber Stress bedeutet. Die Leber aber spielt eine große Rolle für die Engiftung des Körpers. Östrogenabbau findet in der Leber statt und deshalb ist es WICHTIG, dass diese so gut wie nur möglich funktioniert.
  6. Milch und alle aus ihr gewonnen Produkte. Milch verschleimt und begünstigt Krämpfe. Und auch hier geht es wieder um Östrogene die in sämtlichen Molkereiprodukten enthalten sind. Hier möchte ich auch gleich den Hinweis auf Laktoseintoleranz geben, die sehr viele Menschen betrifft und ich möchte erwähnten, dass der Mensch, das einzige adulte Lebewesen ist, das Milch konsumiert. Mittlerweile gibt es Hinweise, dass vielerlei Krankheiten durch Molkereiprodukte begünstigt oder ausgelöst werden. 
  7. Fleisch. Auch im Fleisch ist viel Östrogen enthalten, außerdem fördert der Verzehr von rotem Fleisch die Produktion von Prostaglandin 2. 
  8. Gesättigte Fette (Öle, Fette, Butter, Schmalz, Margarine) und Nahrungsmittel, die reich an Fettsäuren sind, wie etwa frittierte Lebensmittel, oder auch Blätterteig. 
  9. Raffinierte Kohlehydrate. Ich mache es kurz und schmerzlos: Pasta, Mehle, Brot & Gebäck, Kuchen usw. 
  10. Konservierungsstoffe und andere Zusatzstoffe welche mit Lebensmitteln verarbeitet werden um zum Beispiel die Lagerungsfähigkeit zu verlängern oder den Geschmack zu verbessern. Auch hier geht man von einer Erhöhung der Serie-2-Prostaglandine aus.
Vielleicht hätte ich zuerst eine Liste mit Lebensmitteln erstellen sollen, die es würdig sind, als solche bezeichnet werden zu können. Aber die folgt definitiv noch. ;)
Quellen:

Endometriose...

Endometriose betrifft viele Millionen Frauen auf dieser Welt und wird noch immer nicht richtig verstanden. Eine OP oder eine Hormontherapie? Das kann doch nicht alles sein!? Was, wenn mein Körper bereits alles in sich trägt, das ihn selbst heilt? Wie unterstütze ich ihn dabei? Das ist mein Selbstversuch im Hinblick auf meine Endometriose und ich bin voller Mut und Zuversicht und Neugierde, wie es weitergeht...
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