Endometriose? Nein, danke!

Endometriose? Nein, danke!

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Was wurde aus meinem perfekten Zyklus?


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Hallo ihr Lieben,


So schnell kann es gehen. Mein perfekter, nahezu schmerzfreier Zyklus entwickelte sich doch noch ganz anders als erhofft. 3 Tage vor meiner Menstruation hatte ich Unterleibsschmerzen, Darmbeschwerden (Durchfall, Schmerzen beim Stuhlgang) und ja, auch wieder Probleme mit PMS. Ich fühlte mich unausgeglichen, war leicht gereizt, unzufrieden, fühlte mich unwohl in meiner Haut usw. 

Und wie kam es nun dazu?

Ich weiß es nicht!

Aber ich werde es herausfinden, in der Zukunft. 

Als endlich meine Menstruation einsetzte, war ich nur mehr froh. Irgendwie ist es jedes Mal ein Aufatmen, dass sich mein Körper auf diese Weise reinigt. Ich fühle mich stets als würde sich eine Art Druck lösen, als würde alles im Fluss sein. Zwar hatte ich mit Einsetzen der Menstruation noch immer Unterleibsschmerzen aber weniger als die Tage davor. 

Trotzdem machte mich dieser Rückschlag natürlich traurig und gestern ging es mir mental einfach schlecht. Ich verfiel ein bisschen in Selbstmitleid, fühlte mich schlecht und hatte keine Hoffnung, dass diese Schmerzen jemals wieder dauerhaft verschwinden. Ja, ich sehnte mich sogar nach den Wechseljahren und das mit meinen 29 Jahren. 

Aus Frust habe ich mich heute auch ziemlich unvernünftig verhalten was meine Ernährung betrifft: Frühstücksbrötchen mit Butter und Reissirup (Zwar alles vegan und glutenfrei aber zum Frühstück?), später einen Florentiner (zwar glutenfrei aber mit Zucker und Schokolade - omg, sooo lecker!), einen veganen Maki-Sushi-Teller bei Akakiko und einen ganzen Liter Reis-Cocosmilch mit Kakao. 

Jetzt habe ich mich aber wieder halbwegs im Griff. :D 

Auf meinem Unterleib liegt eine Rizinusölpackung und eine Wärmeflasche und ich werde mich nun definitiv wieder besser ernähren. Gerade jetzt gedeiht alles perfekt im Garten: Zucchini, Buschbohnen, Salat, Erbsen, Radieschen, Tomaten, Gurken usw. Und dann sind da noch die Pilze aus deim Wald und die Kräuter von der Wiese. Herz, was willst du mehr?! ;)

Ganz liebe Grüße,
Sandra

Woche 23


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Hallo ihr Lieben,


es ist vermutlich wirklich so, dass man der Welt lieber sagt, wie schlecht es einem geht als wie gut es einem geht. Deshalb habe ich in den letzten 2 Wochen fast ein bisschen auf meinen Blog vergessen. ;)

Immer wieder Menstruation - Eisprung; Eisprung - Menstruation ;)

Meine letzte Menstruation war ja bekanntlich absolut schmerzfrei. Ich war total locker und mir ging es nur gut. Auch danach war alles super, bis der Eisprung nahte. Um diese Zeit (Zyklustag 12, 13 und 14) hatte ich jeweils in den frühen Morgenstunden ein paar Stunden in denen ich wach im Bett lag und von Unterleibskrämpfen geplagt wurde. Einmal hatte ich auch dieses Ziehen in den Rücken und bis ins linke Knie. Am Tag war alles in Ordnung und seit dieses Tagen geht es mir wieder sehr gut. 

Heute ist mein 25. Zyklustag und es geht mir super. Ich war zwar gestern ein bisschen gereizt (PMS lässt grüßen!) aber fühle mich grundsätzlich gut und habe keine Beschwerden. 

Woran das alles liegt kann ich nicht einmal sagen. Vielleicht am absoluten Verzicht auf Gluten? Vielleicht an der Leber- und Gallenblasenreinigung? An der natürlichen Progesteroncreme? Oder an einem Zusammenspiel aller Faktoren? 

Libido

Zum ersten Mal seit fast 6 Monaten hatte ich um den Eisprung herum wieder Lust auf Sex. Das war tatsächlich ein kleines Wunder für mich. Und diese Tatsache schiebe ich ganz klar auf meine Leber- und Gallenblasenreinigung. 

Ich fühlte mich gut und wir hatten schönen Sex; trotz Endometriose und meiner generellen Unlust in den letzten Monaten.

Ernährung und Bewegung

Ich schaffe es im Moment öfter eine Runde mit dem Rad zu fahren und es tut wirklich immer sehr gut. Manchmal, wenn die Endo ein bisschen zwickt und ich mich in den Sattel schwinge, vergesse ich dieses Zwicken und es verschwindet, bis ich wieder daheim bin. Mein neuester Wunsch ist ein Rennrad aber der wird wohl noch lange unerfüllt bleiben da diese Teile leider sehr teuer sind, für mich unerschwinglich.

In den letzten Wochen war ich so angetan von der Tatsache, dass ich mein Universalmehl selbst mischen kann und ich dann weiß, dass es tatsächlich frei von sämtlichen Getreidesorten ist, dass ich wirklich viele herkömmliche Gerichte nachgekocht habe auf die ich in den letzten Monaten verzichten musste. Es gab Marillenknödel und Käsespätzle (mit veganem Käse versteht sich ;), Pizza und Nudeln. Alles schmeckte wie früher und ich glaub in dem Moment in dem ich vor meinem Teller saß und dieser wundervolle Geschmack sich in meinem Mund entfaltete, war ich der glücklichste Mensch auf Erden.

Das hatte aber auch den Nachteil, dass ich weniger Salate aß und generell mein Rohkostanteil auf etwa 40% rutschte. Auch meine Verdauung wurde schlechter und der Anteil an Fetten stieg natürlich auch, da ich viel Nüsse und Palmfett zum Kochen brauchte. Nun, ich muss hier einfach wieder einen Mittelweg finden. Es ist so schon schwierig genug, alles verwehren mag ich mir deshalb nicht. Aber Salate müssen wieder mehr Anteil an meiner Ernährung bekommen.

Und sonst?

Gestern stand meine zweite Leber- und Gallenblasenreinigung am Programm. Es ging mir dabei viel besser als beim ersten Mal. Ich trank auch nur 4 Liter Apfelsaft an den Tagen vor der eigentlichen Reinigung und alles hat funktioniert. Mir wurde diesmal weder schlecht noch bekam ich Bauchkrämpfe. Und ich habe wieder über 270 Steine ausgeschieden. Einfach unglaublich! 

Und ein paar motivierende Sätze möchte ich euch hierlassen. Ich werde sie noch auf meinen Spiegel ins Badezimmer schreiben.

           Ich bin gut so wie ich bin.
Ich muss nichts erreichen.
Ich bin unabhängig von der Meinung anderer,
weil ich mich wertschätze und lieb habe.

Es ist wichtig, dass das jede Frau da draußen und jeder Mann weiß!

In dem Sinn: ganz liebe Grüße,
Sandra

20 Wochen sind um...


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hallo ihr lieben,


20 wochen sind schon wirklich eine lange zeit. irgendwie. irgendwie auch gar nicht. in den letzten 20 wochen habe ich aber wirklich jede menge dazu gelernt. immer wieder und jeden tag. aber bevor ich hier noch zu philosophisch werde ein paar updates.

meine letzte menstruation?


war einfach genial! ja wirklich! ich hatte zwar vor meiner letzten mens, wie schon kurz berichtet, etwas zu tun mit pms problemen und ja, auch eine art unwohlsein im unterleib aber es war ganz okay. und dann meine mens... ein traum. keine schmerzen. nicht zu beginn, nicht am zweiten zyklustag, gar nichts. woran mag das liegen? an meinem strikten weizenverzicht gepaart mit ausdauersport und der "freien menstruation"? vielleicht... auf jeden fall ist es super. 

es fühlt sich gut an. ich fühle mich gut und deshalb hatte ich auch keine bedenken meine erste leber- und gallenblasenreinigung am 3. tag der mens durchzuführen. und heute geht es mir noch besser. ich habe sehr gut geschlafen und bin tobe mich heute total aus was experimente in der küche betrifft :) 

meine ernährung und bewegung


wie gesagt habe ich im letzten zyklus wirklich sehr strikt auf weizen verzichtet. und doch schlich sich an einem tag etwas weizen ein und ich dachte wirklich nicht daran. einmal war es die eistüte im veganen eissalon in wien. die war so lecker und ich vergaß einfach, dass die aus weizen sein könnte. am gleichen abend bekam ich gleich blähungen und ich fühlte mich nicht wohl, bekam meinen unterleib unangenehm zu spüren und war nicht gut drauf. kann das von so wenig weizen kommen? 

egal, ich verzichtete ja sonst darauf, was mich manchmal sehr, sehr traurig machte da ich so gerne richtig leckere, fluffige brote oder semmeln essen würde oder einfach nur nudeln. was vermisse ich meine nudeln... und da wäre noch mein lieblingsgericht: LASAGNE! wie ein leben ohne lasagne leben?

doch heute war alles anders. ich recherchierte und fand diese großartige homepage: Pures Genießen

diese sandra hat schon sehr viel wissen bezüglich glutenfreier ernährung zusammengetragen. aber sie hat auch selbst schon viel experimentiert und somit sehr viele tipps und tricks auf lager um gerichte zu machen von denen ich mich gedanklich (weil einfach leichter) schon verabschiedet habe, wie eben nudeln. 

was soll ich sagen... ich habe heute nudeln gemacht. mit buchweizen, kartoffelstärke, flohsamen, pfeilwurzelmehl und ein paar weiteren zutaten. und ja, was waren wirklich nudeln. der teig war elastisch und die nudeln später nur lecker. 

auch mache ich im moment gerne sport. ich gehe radfahren. zwar die letzten tage nicht weil das wetter nicht passt aber sonst schau ich, dass ich jeden zweiten tag unterwegs bin. es macht wirklich spaß und es geht mir total gut dabei. das vegane essen zahlt sich auch sporttechnisch aus. ich bin belastbarer und meine erholungsphase hat sich sehr verkürzt.

und sonst...


sonst ist das mein erster versuch einen ganzen text einfach ohne großbuchstaben zu schreiben, also konsequente kleinschreibung. eine interessante erfahrung. die vegane gesellschaft spricht sich ja auch für konsequente kleinschreibung aus. ich weiß noch nicht wohin mich das führt aber es wird sich weisen.

ganz liebe grüße,
Sandra ;)

Endometriose...

Endometriose betrifft viele Millionen Frauen auf dieser Welt und wird noch immer nicht richtig verstanden. Eine OP oder eine Hormontherapie? Das kann doch nicht alles sein!? Was, wenn mein Körper bereits alles in sich trägt, das ihn selbst heilt? Wie unterstütze ich ihn dabei? Das ist mein Selbstversuch im Hinblick auf meine Endometriose und ich bin voller Mut und Zuversicht und Neugierde, wie es weitergeht...
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