Endometriose? Nein, danke!

Endometriose? Nein, danke!

Heilige Sch***


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Hallo ihr Lieben,


und sorry für die Überschrift aber anders kann ich das nicht ausdrücken. Gestern hatte ich vom Morgen weg Schmerzen im Unterleib. Da ich mit meiner Mens gerechnet habe, schaltete ich einfach einen Gang zurück und versuchte mich etwas abzulenken.

Am Nachmittag aber wurde es heftig. Ich musste ständig stehenbleiben weil ich so heftige Krämpfe hatte. Meine Luft blieb weg und ich dachte nur "Sandra, du musst atmen! Atme tief ein und aus." Das half dann auch, zumindest bis zur nächsten Attacke. 

Am Abend dann wurde es noch "besser". Ich bekam Schüttelfrost und mir war so schweinekalt; nichts konnte mich wärmen. Meine Haut war super empfindlich, mein Unterleib schmerzte, ich fror und fühlte mich, als würde ich eine Grippe ausbaden. Mir fiel irgendwie nicht groß eine Gegenmaßnahme ein, außer eine Wärmeflasche. 

Um 21:30 Uhr ging es dann ab ins Bett, wo ich weiter fror und auf tiefen Schlaf hoffte. Der weilte dann nicht lange. Um 02:00 Uhr stand ich mal auf aufs WC, meine Mens war da! Ich befüllte meine Wärmeflasche neu, wechselte mein Nachthemd, da es von Schweiß ganz feucht war, und wartete auf den Schlaf. Und wartete, und wartete... viel Zeit verstrich. Viel Zeit zum Nachdenken.

Das war wirklich, wirklich schlimm. Und ich fragte mich, warum es diesmal so schlimm ist?!? Keine Ahnung... 

Heute bin auch fertig. Mir tut alles weh, besonders im Bauchraum und Unterleib... als hätte ich einen furchtbaren Muskelkater. Harnlassen und Stuhlgang funktioniert auch nur unter Schmerzen. Und außerdem macht mein Gedärme ständig komische Geräusche. Es rumpelt ganz schön in mir. 

Also, ja, ich muss das einfach dokumentieren hier. 

Ganz liebe Grüße,
Sandra

15 Wochen


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Hallo ihr Lieben,


Heute hat die Sonne gescheint. Den ganzen Tag! Am Morgen ging ich gleich barfuß in meinen Birkenstock in den Stall und überhaupt war ich den ganzen Tag barfuß unterwegs, sodass ich am Abend mit einer Bürste meine Füße gründlichst reinigen musste :)

 Meditation und die Methode Wildwuchs


Aktuell ist der 30. Zyklustag. Ich bin schon gespannt auf die nächste Mens. Die letzten Tage waren recht durchwachsen. An einem Tag habe ich mich mit der Wärmeflasche unter der Decke verkrochen und das über Stunden. Da hatte ich wirklich schlimme Krämpfe. Tabletten wollte ich aber nicht nehmen und so suchte ich mir auf youtube eine feine Meditation. 
Das war eine großartige Erfahrung! Ich habe das noch nie so via www gemacht aber es war wirklich sehr angenehm. Zum Glück sagte die nette Stimme bereits zu Beginn, dass ich ruhig schlafen kann, denn mein Unterbewusstsein würde trotzdem alles mitbekommen. Und so schlief ich auch immer wieder ein. An eine total schöne Situation erinnere ich mich allerdings sehr gerne.  Ich "sah" plötzlich einen wunderschönen, goldenen Phönix. Es fühlte sich gut an, ermutigend irgendwie. 

Am nächsten Tag nahm ich gleich mein Buch, Selbstheilung bei Endometriose, von Angelika Koppe, zur Hand. Ich habe es verlinkt, falls es euch interessiert. Bis jetzt kam ich nicht dazu die Methode Wildwuchs zu probieren aber ich werde es diese Tage nachholen und dann berichten. Ich denke, ich bin jetzt bereit für diese Art der Selbstheilung. 

Meine Beziehung


In den letzten Wochen denke ich wieder viel über die Beziehung zwischen mir und meinem Partner nach. Er liest hier mit und viermutlich bin ich deshalb recht befangen und vermeide das Thema eher bzw. umschreibe es. Aber eigentlich möchte ich auch darüber offen schreiben und deshalb, mein Liebster, bitte hier nicht mehr weiterlesen wenn du ein wenig Schonungslosigkeit in Moment schlecht verträgst.

Ich möchte auch deshalb über meine Beziehung schreiben weil ich denke, dass diese auch wichtig ist bezüglich meiner Endometriose. Also, meine Beziehung macht mir im Moment sehr zu schaffen. Das ist nicht erst jetzt so, sondern eigentlich schon seit Jahren, seit der Erkrankung von T. Ich will dem Ganzen gar keinen Namen geben denn nach einem Ärztemarathon, Antibiotika im Dauereinsatz, vielen anderen Medikamenten, diversen vagen Diagnosen und Fehldiagnosen, Untersuchungen usw. wird es irgendwie langsam besser, mit weiteren Rückschlägen natürlich. Aber so viel sei gesagt, es handelt sich um den Magen- Darmtrakt. 

Wir konnten uns oft lange Zeit nicht sehen. Wir konnte auch lange, also wirklich lange Zeiträume, keinen Sex haben. Wir konnten über lange Zeiträume kaum etwas unternehmen als Paar. Auf der einen Seite hat es uns näher zusammen gerückt aber auf der anderen Seite frage ich mich jetzt, ob es uns nicht auch entzweit hat. 

Dann erkrankte ich an Endometriose und irgendwie verlagerte sich meine Aufmerksamkeit auf meine Erkrankung und weg von seiner. Ich möchte mich auch nicht mehr so mit seiner Erkrankung beschäftgen weil ich meine ganze Energie für mich brauche, für meine Heilung. Wie passt das zusammen? Zwei "kranke" Menschen. Es ist oft so belastend wenn ich wieder und immer wieder die gleichen Dinge über seine Krankheit höre und wie schlecht es ihm heute geht. Selbst wenn ich zuhören wollten würde, ich kann es nicht weil es mich so runterzieht und mich auslaugt und das schon seit Jahren. 

Wir führen eine "Fernbeziehung" uns sehen uns durchschnittlich alle 2 Wochen, mal häufiger, mal weniger häufig. Ich frage mich manchmal, ob ich das noch länger aushalte.

Natürlich haben wir auch schöne Zeiten und es ist schön, wenn ich neben ihm einschlafen kann und wenn wir gemeinsam etwas unternehmen können usw. Aber diese Gedanken sind manchmal furchtbar. Und ja, ich bin der Meinung, dass meine Hormone teilweise daran beteiligt sind und alles oft so schlimm erscheinen lassen... Nun... es ist wirklich nicht leicht. Ich fühle mich, als würden wir feststecken und ich hätte so gerne auch mal Rückhalt und er bemüht sich auch immer total aber da hab ich dann schleches Gewissen weil er ja auch nicht gesund ist. 

Auf jeden Fall ist meine Beziehung leider nicht so rosig und ich hoffe, dass es wieder besser wird oder ich damit besser umgehen kann sodass es nicht so belastend ist.

Nachtrag:
Was ich noch sagen wollte ist, dass ich sehr sehr schlecht damit umgehen kann wie er mit seiner Krankheit umgeht. Manchmal macht mich das richtig wütend und ich frage mich, warum er sich so unvernünftig verhält. Als Beispiel möchte ich seine Ernährung erwähnen. Er verzichtet zwar sehr sehr strikt auf Fruktose, nicht aber auf "Laktose", obwohl er an beiden Intoleranzen leidet. Trotz Laktoseintoleranz isst er weiterhin recht viel laktosefreien Käse. Mein Verständnis geht da irgendwie verloren weil ich folgende Dinge nicht einsehen kann. 
  • Wie kann ein laktoseintoleranter Mensch weiterhin Milchprodukte zu sich nehmen obwohl der Körper sich dagegen schon wehrt durch eine Allergie.
  • Warum kann man der Gesundheit wegen nicht komplett auf tierische Produkte verzichten zumal es viele hunderte wissenschaftliche Studien gibt die genau belegen, dass erwachsene Individuen keine tierischen Produkte zu sich nehmen sollten. Stichwort: Zivilisationskrankheiten! 
  • Warum ist das so eine schwierige Umstellung, diese Produkte  wegzulassen? 
Ich weiß nicht, wie andere Menschen in meiner oder seiner Situation reagieren würden aber mich kotzt das an. Wenn man schon jahrelang krank ist, ständig und immer wieder, mit schlimmen Rückschlägen und ohne, dass jemals ein medizinisches Produkt einen bahnbrechenden Erfolg brachte, bitte warum hält man doch so sehr an der Schulmedizin fest? Warum versucht man nicht das Naheliegenste zu optimieren: Die Ernährung! 

Fruktoseintoleranz ist ein vorübergehender Zustand, der sich bei vielen Menschen durch optimale Ernährung wieder verbesserte, nein, heilen ließ. Aber anstatt diese Therapie zu suchen, lieber weiter Käse essen, billig, praktisch, überall verfügbar und sooo lecker...

Lieber T., wenn du das doch gelesen hast: Das sind meine Gedanken! Danke!

Ernährung und Bewegung


Von beiden habe ich reichlich! ;)
Ich bin viel draußen, überall ist Arbeit, wo man nur hinsieht. Meine Ernährung ist auch gut. Diese Woche habe ich mir wieder einmal eine süße Kleinigkeit gegönnt, einen selbstgemachten "Nussstrudel", vegan aber mit Gluten. Oh Mann... der war so so lecker! Unglaublich einfach! :) 

Ansonsten bin ich weiter vegan unterwegs, versuche möglichst viel Abwechslung in meine Ernährung zu bringen und komme immer mehr drauf, wie wichtig es ist, eigenes Gemüse und eigenes Obst anzubauen, sich mit der Fruchtbarkeit des Bodens für die Pflanzen zu beschäftigen um ein Optimum für die Pflanze und somit für uns zu schaffen. Auch Wildkräuter landen jeden Tag auf unserem Tisch, im Smoothie und im Salat.

Und ja, endlich habe ich mich getraut Brennesseln in meinen Smoothie zu geben und das schmeckt so lecker. Die schmecken ganz zart und nicht bitter. Eine tolle Pflanze.

Und sonst...


habe ich mir wieder einmal Gedanken über Nährstoffmängel gemacht. Ich weiß ja nicht wie es in meinem Körper derzeit aussieht aber ich bin mir mittlerweile sicher, dass:

  1. Nährstoffmängel schwerwiegende Folgen haben können.
  2. Nährstoffmängel nicht unbedingt mittels Präparaten ausgeglichen werden können.
  3. Wildkräuter alle Nährstoffe beinhalten, die unser Körper braucht und zwar bereits in der verfügbaren Form.
  4. Endometriose häufig mit Nährstoffmängeln einhergeht.

Ich bin häufig versucht Nährstoffe aus der Apotheke zu kaufen und einzunehmen weil bei Krämpfen Magnesium anscheinend super ist und generell die B-Vitamine bei Endometriose Linderung bringen können usw. ABER zum Glück habe ich 

A.) Kein Geld um Apotheken zu finanzieren.

und viel wichtiger ist, dass

B.) Wildkräuter vor meiner Haustüre wachsen und ich von deren Wirksamkeit absolut überzeugt bin. :)

Außerdem, uns das will ich zum Abschluss noch einmal hier geschrieben sehen, kann ich mich nicht mehr an meinen letzten Schnupfen, Husten oder an Halsschmerzen oder Fieber erinnern. Das liegt Jahre zurück. Ja, ich würde meine Endo gegen eine Grippe tauschen *gg aber hey, so ein Leben ohne Schnupfen und dergleichen ist auch toll. Und das zeigt mir, dass mein Körper vielleicht gar nicht so krasse Mängel hat. Vielleicht bin ich gar nicht so sehr aus dem Lot. 

Alles wird gut!

Ganz liebe Grüße,
Sandra 





14 Wochen


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Hallo ihr Lieben,


in den letzten Wochen war ich wirklich nachlässig, was das Bloggen betrifft. Das hat aber einen ganz einfach Grund: Schönes Wetter! Es gab so viel Arbeit draußen. Die Saat wollte endlich in die Erde.

Nun, heute regnet es und ich nehme mir Zeit um hier wieder mal mein Befinden zu teilen.

Mir geht es so mittelprächtig. Seit Zyklustag 15 habe ich wieder jeden Tag irgendwelche Beschwerden. Mal Untereibskrämpfe über Stunden, mal ein Stechen in der Leistengegend oder wie seit fast 2 Tagen große Schmerzen unterhalb des linken Hüftknochen sodass ich meine Muskeln nicht mehr benutzen kann; schwierig beim Stiegensteigen oder ähnlichen Bewegungen. ;) Leider konnte ich mir noch nicht zusammenreimen, woher das kommt. Ich hatte es aber auch 2 Tage im letzten Zyklus. Total komisch...

Ich hatte diesen Zyklus (stehe jetzt bei Zyklustag 23) noch keinen ganzen Tag dabei an dem ich durchgehend Schmerzen hatte. Das werte ich mal als gutes Zeichen. 

Trotzdem gibt es einige Dinge zu erläutern:

Progesteron und mein Befinden


Viele Frauen, die an PMS oder Endometriose leiden oder zum Beispiel an Brustkrebs erkrankten, weisen eine Östrogendominanz auf. Das heißt, dass dieses Hormon im Körper die absolute Vorherrschaft hat. Östrogen ist prinzipiell super aber es muss im Gleichgewicht sein mit vielen anderen Hormonen, die unser Leben mitbestimmen. Eines dieser anderen Hormone, welches durch eine Östrogendominanz einen Mangel erleidet, ist Progesteron! 

Ein Progesteronmangel bringt eine Vielzahl von Beschwerden, die ich hier nicht aufzählen werde. Ich lasse euch den link hier, falls ihr euch mehr für das Thema interessiert:  Progesteronmangel

Außerdem möchte ich euch einen Absatz aus dem oben eingefügten link hierlassen, der sich mit Endometriose beschäftigt:

       
     Eine Behandlung mit natürlichem Progesteron ist häufig erfolgreicher als die Behandlung mit der Pille. Eine Operation wird dann in vielen Fällen unnötig. (Eva Marbach, Östrogendominanz)

Mittlerweile habe ich schon von einigen Frauen gelesen, die durch Progesteronsalben ihre Endometriose heilen konnten oder auch beschwerdefrei leben konnten! Hierbei ist zu beachten, dass es sich um Salben mit natürlichem Progesteron handelt, das aus der Yams-Wurzel hergestellt wird. Künstlich hergestelltes Progesteron, das Gestagen genannt wird, hat auf keinen Fall die gleiche Wirkung wie natürliches Progesteron.

Da habe ich mich natürlich gefragt, warum ich davon bis jetzt nichts gehört habe? Warum haben mir meine Ärzte nie vorgeschlagen eine einfache Progesteroncreme zu benutzen?

Ich habe für mich entschieden, dass ich vorerst keine Creme benutzen werde. Vielleicht ist mein Leidensdruck noch nicht so groß? Vielleicht übertrifft ihn aber auch einfach mein Stolz *lach*. Ich möchte mit meiner Endometriose eingentlich ohne Apotheke verhandeln. Wie es nächsten Monat aussieht, das weiß ich natürlich nicht aber im Moment bleibe ich mal bei meinen bisherigen Änderungen und vertraue darauf, so gut es geht. 


Zyklustee


Damit werde ich mal ein bisschen an meinen Hormonen rumbasteln. Seit über einer Woche pflücke ich mir täglich ein paar Himbeerblätter, Brennesselblätter und Frauenmantelblätter und bereite mir einen Tee zu den ich 3 mal täglich trinke. Himbeerblätter und Frauenmantel enthalten Phytoprogesteron.


Meine Stimmung ist teilweise beängstigend



Das deutet mit Sicherheit darauf hin, dass mein Hormonhaushalt durcheinander ist. Die beiden ersten Zykluswochen sind jedes Mal super, was meine Stimmung und Psyche betrifft. Es geht mir gut, ich fühle mich wohl in meiner Haut, ich mag andere Menschen um mich haben und bin voller Elan. Doch dann ändert sich das irgendwie. Ich beginne zu zweifeln, zu hadern und entwickle pessimistische Gedanken. Meine Psyche ist labil und ich bin nur sehr schwer motivierbar.

Diese Tatsache liest sich vielleicht seltsam aber es ist wirklich belastend. Ich rege mich dann über Kleinigkeiten auf, grüble viel über die Vergangenheit und fühle mich nicht gut. 

Ich weiß auch nicht so recht, wie ich da rauskomme... Vielleicht doch die Progesteroncreme? ;) Abwarten und Tee trinken? 

Und natürlich denke ich in dieser Zeit vermehrt an die Möglichkeit einer Operation nach...

Ernährung und Bewegung


Die spielt natürlich noch immer eine tragende Rolle. Meine Ernährung habe ich ein bisschen verändert und besser auf meine Bedürfnisse angepasst. Ich ernähre mich jetzt quasi nach dem "Raw-till-4" Prinzip und esse somit Rohkost am Morgen, zu Mittag, dazwischen und bis 16:00 Uhr am Nachmittag - in etwa. Danach gibt es fast jeden Tag was Gekochtes. Zum Beispiel: Polenta-Pizza, Reispfanne, Wok-Gemüse, Kartoffelsalat usw. 

Meine Ernährung ist rein pflanzlich und es geht mir irgendwie besser seitdem ich wieder etwas Warmes zu mir nehme. Mir fehlte nicht nur das Kochen einer warmen Mahlzeit sondern auch der Geschmack von Reis und Kartoffeln. Außerdem ist es wirklich schwierig und manchmal auch gefährlich, sich bei uns im Norden zur Gänze durch Rohkost zu ernähren und Mangelernährung möchte ich wirklich ausschließen weshalb ich einen Kompromis gefunden habe.

Yoga habe ich sträflich vernachlässigt und auch ein schlechtes Gewissen deshalb. Heute wars zwar wieder einmal so weit aber durch meine lädierte Hüfte ging das kaum und war somit nur eine kurze Freude. 

Ansonsten bin ich viel draußen unterwegs und genieße die Sonne und die Bewegung bei der Arbeit in der frischen Luft.

Wie lange dauert das noch?


Manchmal frage ich mich, wie lange das noch dauert, dass es mir endlich, endlich besser geht?! Dass ich endlich wieder gesund bin?! Ich kann es nicht sagen. 

Immer wieder frage ich mich, ob es reine Utopie ist, mir eine gänzliche Heilung meiner Endometriose vorzustellen und doch muss ich es einfach versuchen! Ich will wissen, was ich erreichen kann mit diesem holistischen Ansatz.

Und ich muss mir immer vor Augen führen, dass "erst" 14 Wochen vergangen sind. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut! Außerdem kann ich Kleinigkeiten erkennen, die auf eine Besserung schließen lassen.

Wenn Krebs durch die Umstellung der Ernährung auf rein pflanzliche Kost geheilt werden kann, warum dann nicht Endometriose? Im Prinzip ist es doch auch bloß ein Zellwachstum am falschen Fleck!

Ganz liebe Grüße,
Sandra

Lage: 11 Wochen


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Hallo ihr Lieben,


Ich habe es im Moment nicht so leicht mit meinem Körper und meiner Endometriose. Meine Beschwerden sind wieder seit über 2 Wochen stets vorhanden, mal mehr, mal weniger.

Meine 2. Menstruation seit Ernährungsumstellung


Mein Zyklus dauerte wieder elends lange. Es waren 33 Tage! Vor der Mens hatte ich ständig Beschwerden, mal Krämpfe, mal Stechen, mal Unwohlsein, dazu kam eine unglaubliche Gereiztheit, eine depressive Verstimmung, generelle Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Libidoverlust, Zukunftsängste, usw. Liest sich ja stark nach PMS,... aber gut, das sind nun einmal meine Symptome, einen exakten, medizinischen Begriff brauche ich eigentlich nicht. Endometriose genügt mir ;) 

Wer nicht lesen will, wie meine Menstruation aussieht, der sollte den nächsten  Absatz überspringen ;) 

Meine Menstruation ist wieder sehr stark mit dunkelrotem Blut und von der Konsistenz her recht dickflüssig mit richtigen Blutstöcken. Auch von der Menge her ist es viel Blut, zumindest mehr als vor einem Jahr oder so. Deshalb schließe ich daraus, dass mein Körper jede Menge Giftstoffe nach außen treibt. Die Menstruation ist ja auch eine Hilfe des weiblichen Körpers, sich einiger Schadstoffe zu entledigen weshalb Frauen, die sich schon länger auf pflanzlicher Basis ernähren, eine viel schwächere, kürzere und kaum wahrnehmbare Mens haben im Gegensatz zu omnivoren Frauen. Vielleicht sollte ich darüber mal einen eigenen Eintrag schreiben...

Ich bin schon gespannt wie lange sie dauert und ob ich dann endlich wieder mal für ein paar Tage gänzlich beschwerdefrei sein werde?!

Ernährung und Bewegung


Auf dem Sektor tat sich nicht so viel. Ich habe einigen Versuchungen getrotzt, wurde vor einigen durch meinen Freund bewahrt und habe somit sehr in der letzten Woche sehr gut gegessen; mit einem hohen Anteil pflanzlicher Rohkost. Am Abend habe ich mir ein paar Mal Kartoffelsalat gekocht oder Brokkoli oder einmal sogar glutenfreie Nudeln, welche von der Konsistenz her ein Reinfall waren. 

Auch mit meinem sportlichen Programm habe ich in der letzten Woche etwas nachgelassen. Einerseits war das Wetter so schön, dass ich lieber draußen gearbeitet habe, andererseits fühlte ich mich manchmal einfach nicht gut genug um mich sportlich zu betätigen. Leider! 

Und sonst?


Was mir auffiel war, dass ich wieder häufiger Blähungen hatte und das war richtig unangenehm und auch teilweise schmerzhaft. Außerdem hatte ich an einigen Tagen seltsamen Schleim im Hals. Vielleicht auch eine Entgiftungsreaktion? Oder hat es mit dem Löwenzahn in meinen Grünen Smoothies zu tun, da Löwenzahn schleimlösend wirkt? 
An einigen Tagen hatte ich auch schmerzende Gelenke, wie damals vor meinen Operationen an den Sprunggelenken. Auch eine Reaktion meines Körpers, der da sagt "Ja, jetzt tut sich was!" Oder sagt er eher "Mach mal langsamer!" ??? 

Auf jeden Fall war ich manchmal ziemlich bedrückt in letzter Zeit. Alles kam mir schwierig vor und unfair. Auch meine Träume waren sehr intensiv, mein Schlaf war tief und sehr entspannend. 

Manchmal weiß ich nicht, ob das der richtige Weg ist aber ich spüre im Prinzip, dass es im Moment das ist, was ich selbst tun kann. Es ist schwierig und es tut auch öfter weh aber ich gebe nicht auf. Ich will wieder gesund werden und beschwerdefrei leben können!

Ganz liebe Grüße,
Sandra

Gabel statt Skalpell


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Hallo ihr Lieben,


heute stelle ich euch einen super Film rein: Gabel statt Skalpell. Wer ihn noch nicht kennt, bitte ansehen. 

Im Film geht es um eine pflanzenbasierte Ernährung und wie wir davon profitieren können. Diverse Vorreiter (Dr. McDougall, Dr. Campbell, Dr. Esselstyn etc) kommen zu Wort, ihre Studien werden erklärt und es werden Menschen begleitet, die unter Zivilisationserkrankungen leiden. Hier werden nicht nur handfeste Beweise geliefert, wie eine pflanzenbasierte Ernährung unsere Körper heilt, es wird auch aufgezeigt wie der Staat unsere Körper systematisch krank macht. 




Ganz liebe Grüße,
Sandra

Endometriose...

Endometriose betrifft viele Millionen Frauen auf dieser Welt und wird noch immer nicht richtig verstanden. Eine OP oder eine Hormontherapie? Das kann doch nicht alles sein!? Was, wenn mein Körper bereits alles in sich trägt, das ihn selbst heilt? Wie unterstütze ich ihn dabei? Das ist mein Selbstversuch im Hinblick auf meine Endometriose und ich bin voller Mut und Zuversicht und Neugierde, wie es weitergeht...
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